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Südtirol kann’s besser: „Arbeit muss sich lohnen“   

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Südtirol kann’s besser: „Arbeit muss sich lohnen“   

Die Freiheitlichen stellen ihre Programmschwerpunkte zu den Löhnen in Südtirol vor. Das Leben im Niedriglohn- und gleichzeitig Hochpreisland ist für immer weniger Menschen bezahlbar. Mit ihrem Programm wollen die Freiheitlichen die Kaufkraft durch Kollektivverträge auf Landesebene stärken, eine Reduzierung der Lohnnebenkosten erreichen und ein sektorenübergreifendes zusätzliches Lohnelement einführen. Nicht zuletzt sind auch die Renten an die hohen Lebenshaltungskosten anzupassen.

„Südtirol ist ein Hochpreisland mit Niedriglöhnen“, halten die Freiheitlichen in einer Aussendung einleitend fest. „Deshalb muss mit allen verfügbaren Mitteln im Rahmen unserer Zuständigkeiten gegengesteuert werden. Wir fordern einen Inflationsausgleich der Löhne bei bestehenden Landeskollektivverträgen und damit eine Lohnerhöhung im Ausmaß von 10 bis 13 Prozent, um die Kaufkraft der Südtiroler wenigstens wieder auf das Vorkrisenniveau zu bringen“, betonen die Freiheitlichen.

„Die staatlichen Kollektivverträge spiegeln nicht die Lebenswirklichkeit in Südtirol wider. Im Hochpreisland Südtirol müssen deshalb mit den staatlichen Stellen neue Möglichkeiten für noch ausstehende territoriale Zusatzverträge ermöglicht werden“, erläutern die Freiheitlichen und warnen vor weiteren Wettbewerbsnachteilen für die gesamte Wirtschaft, wenn sich die Löhne nicht mit den Lebenshaltungskosten messen können. „Insbesondere sind auch die Rentner von der schwindenden Kaufkraft betroffen. Die staatlichen Niedrigrenten sind mit den Finanzmitteln aus dem Landeshaushalt und dem Reservefonds aufzubessern, um die Beitragshöhe der Sozialmaßnahme „Beitrag für Miete und Wohnungsnebenkosten“ und für den „Beitrag für Wohnungsnebenkosten für Rentner“ an die gestiegene Inflation anzupassen. Auch sind die Zugänge zu diesen beiden Leistungen zu erleichtern und die Beiträge zu erhöhen“, unterstreichen die Freiheitlichen.

„Als längerfristiges Ziel muss die Autonomie dahingehend ausgebaut werden, dass sämtliche Fragen der Kollektivverträge in die primäre Zuständigkeit des Landes fallen. Landestarifverträge müssen die nationalen Kollektivverträge ersetzen, damit das Land einen rechtlichen Rahmen festlegen kann, außerhalb dem sich die Verhandlungspartner nicht zu bewegen haben – auch bei Kollektivverträgen im Privatsektor“, so die Freiheitlichen abschließend mit dem Verweis auf das detaillierte Wahlprogramm:

https://die-freiheitlichen.com/wp-content/uploads/2023/09/Wahlprogramm-Suedtirol-kanns-besser.pdf

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