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Jäger gewinnen vor Gericht! Vernunft hat gesiegt

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Jäger gewinnen vor Gericht! Vernunft hat gesiegt

„Weil sie zu wenig Schalenwild erlegt und deshalb der Wald Schaden genommen hätte, hatte im Februar das von Landesrat Arnold Schuler geführte Amt für Forstwirtschaft die Revierleiter von vier Jagdrevieren völlig überzogen zu hohen Bußgeldern verdonnert. Heute hat das Landesgericht Bozen nun dem Rekurs des Jagdaufsehers von Ulten stattgegeben und damit für Gerechtigkeit gesorgt und der Vernunft zum Sieg verholfen“, freut sich der freiheitliche L. Abg. Andreas Leiter Reber.

Andreas Breitenberger ist seit 2022 Jagdaufseher des Reviers Ulten weswegen – ohne auf die weiteren Einwände und Anträge einzugehen – Richter Francesco Laus den Strafbescheid des Landes bereits aus diesem Grund annullierte: Breitenberger hätte für die Erfüllung des Abschussplans 2021 ohnehin nicht sorgen können. Der Richter verpflichtete zudem die Abteilung Forstwirtschaft dem Revierleiter sämtliche Verfahrenskosten zu ersetzen, die sich auf rund 4.000 Euro bemessen.

„Wo sind wir denn gelandet, wenn sich Südtirols ehrenamtliche Revierleiter gegen das Land vor Gericht verteidigen müssen?“, fragt Leiter Reber.
„Ohne die rund 6.000 Jäger und Jägerinnen die für eine waldverträgliche Wildregulierung sorgen und den Erhalt von Lebensräumen gesunde Wildbestände garantieren wäre es um unsere Wälder und landwirtschaftlichen Kulturen schlecht bestellt. Die Landesregierung und ihre Ämter täten deshalb gut daran sich intensiver mit den Revierleitern und Jägern über die oft schwierige Erfüllung der Abschusspläne auszutauschen anstatt Strafen auszustellen. Südtirols Reviere sind sehr unterschiedlich und dem zunehmenden Druck des Rotwilds ist in einigen Landesteilen mit der heutigen Methodik kaum noch standzuhalten. Wenn zu den politischen Versäumnissen beim Borkenkäfer auch noch Versäumnisse bei der Rotwildregulierung dazukommen, dann wird es nicht nur hässlich auf unseren Bergen, sondern aufgrund des fehlenden Schutzwalds auch gefährlich für die Bevölkerung. Es bleibt zu hoffen, dass das heutige Urteil wegweisend für die noch laufenden Rekurse der anderen Jagdreviere ist“, hält Andreas Leiter Reber fest.

Andreas Leiter Reber, Jagd, Umwelt
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