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Gefängnis für Erziehungsberechtigte – bildungspolitische Bankrotterklärung

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Gefängnis für Erziehungsberechtigte – bildungspolitische Bankrotterklärung

Als bildungspolitische Bankrotterklärung eines bereits maroden Systems bezeichnet der Vizeobmann der Freiheitlichen, Roland Stauder, den Vorschlag der Regierung in Rom, wonach Erziehungsberechtigte, die nicht dafür sorgen, dass ihre Schützlinge die Schulpflicht erfüllen, mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden sollen.

„Der sogenannte Schulabsentismus basiert häufig auf verschiedene Ängste im Hinblick auf die Schule, die bei vielen Schülern –  auch als Leitragende einer zweifelhaften Coronapolitik – zugenommen haben“, so Stauder.

„Deutlich zielführender als übertriebene Drohgebärden wäre die Aufstockung der personellen Ressourcen, um Schülern und Familien, die unter Druck stehen, zu helfen und ein Bewusstsein sowie ein Verständnis für dieses Phänomen zu schaffen“, so Stauder.

„Der Staat lässt derzeit vermehrt die Muskeln gegenüber den schwächsten Gliedern der Gesellschaft spielen, vergisst aber eine konsequente Haltung gegenüber Straftätern und Kriminellen einzunehmen“, schließt Stauder die Aussendung der Freiheitlichen.

Bildung und Kultur, Roland Stauder, Rom
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