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Dramatische Zunahme der Gewalt

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Dramatische Zunahme der Gewalt

Bei Körperverletzungen, Prügeleien oder Drohungen wurden laut Angaben der Polizei im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum 30 Prozent mehr Anzeigen in Südtirol registriert. Die Zunahme von Gewaltdelikten habe vielfältige Ursachen, die bei der gescheiterten Integrationspolitik beginnen und bis zu Frust, Zukunftsängsten und Perspektivlosigkeit reichen, so die freiheitliche Landesparteiobfrau Sabine Zoderer.

„Fast täglich berichten die Medien über Gewalt, Diebstähle oder Auseinandersetzungen, bei denen die Täter oft einen Migrationshintergrund aufweisen. Diese Tatsache muss beim Namen genannt werden, genauso wie die Tatsache des politischen Scheiterns in vielen Bereichen und den Nachwehen der Corona-Maßnahmen“, hält die freiheitliche Obfrau Sabine Zoderer in einer Aussendung einleitend fest. „Die gescheiterte Integrationspolitik bestimmter Migrantengruppen und die zunehmende soziale Schieflage befeuern die Gewaltbereitschaft. Es ist genau das eingetroffen, wovor wir Freiheitliche seit Jahrzehnten gewarnt haben“, so Zoderer.

„Es wäre vermessen für das ausufernde Gewaltphänomen einfache Lösungen aufzutischen, aber sowohl eine Bestrafung durch Sozialstunden als auch die Ursachenbekämpfung sind dringend notwendig“, so Zoderer. „Bei jugendlichen Migranten und deren Elternhäusern, die nicht der Erziehungspflicht nachkommen, ist ganz klar die rote Karte aufzuzeigen. Als erste Maßnahme sind die Sozialleistungen des Landes einzustellen“, so die freiheitliche Obfrau. „Zudem gilt es auch die zunehmende Perspektivenlosigkeit vieler Jugendlichen ernst zu nehmen. Das Hochpreisland Südtirol können sich mittlerweile viele einheimische Familien nicht mehr leisten. Sozialer Abstieg, Ausgrenzung oder der stete Druck den Anschluss zu suchen, führen zu Situationen des Frustes, die sich schnell in Gewalt entladen können“, gibt Zoderer zu bedenken.

„Die Landesregierung hat es verabsäumt die Rahmenbedingungen für künftige Generationen zu schaffen. Die Jugendlichen müssen in den Fokus gestellt werden, denn sie sind unsere Zukunft. Ob bezahlbares Wohnen, ein Auskommen mit dem Einkommen oder sozialverträgliche Energiepreise, sind Baustellen, die vernachlässigt wurden. Wir Freiheitliche haben in den vergangenen Jahren im Landtag gezeigt, dass diese Themen für uns Priorität haben. Es gilt bei den Ursachen der Probleme – insbesondere des Gewaltproblems – anzusetzen, um für Südtirol machbare Lösungen umzusetzen“, hält Sabine Zoderer abschließend fest.

Gewalt, Integration, Migration, Sabine Zoderer
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