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Bozen: Messergewalt unter Jugendlichen zeigt Integrationsversagen

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Bozen: Messergewalt unter Jugendlichen zeigt Integrationsversagen

Die Bozner Freiheitlichen sehen im jüngsten Vorfall von brutaler Gewalt zwischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund ein Symptom einer gescheiterten Integration.

„Gewalttaten mit Messern sind im Jahr 2023 in Bozen weder Einzelfälle noch finden sie ausschließlich an Brennpunkten statt – sie passieren in alarmierender Häufigkeit, wobei vor allem das oft junge Alter der Täter Anlass zur Besorgnis gibt“, so die Bozner Freiheitlichen in einer Aussendung.

„Der gestrige Vorfall am Dominikanerplatz ist wie so viele ähnlich geartete Fälle der jüngeren Vergangenheit Symptom eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Problems, das auf eine völlig unzureichende und fehlgeschlagene Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund zurückzuführen ist. Die wie so oft ausbleibende Reaktion der politisch Verantwortlichen auf Landes- und Gemeindeebene zeugt vom Eintritt einer Art Gewöhnungseffekt. Wir wollen und werden uns aber niemals an diese Gewalt gewöhnen – sie war nie Teil unserer Stadt und darf es auch weiterhin nicht sein!“, so die Freiheitlichen.

„Wer einen Blick in die migrantisch geprägten Problemviertel europäische Großstädte wirft bekommt zu sehen, auf welche Zustände wir auch in Südtirols Städten zusteuern werden, wenn sich in Sachen Integration und Kriminalitätsbekämpfung nicht grundlegend was ändert. Die Politik muss jetzt die Notbremse ziehen: Minderjährigen Straf- und Gewalttätern müssen schon beim kleinsten Vergehen die Grenzen aufgezeigt werden, beispielsweise durch das verpflichtende Ableisten von Sozialstunden sowie der Besuch von Anti-Gewalt-Trainings oder Gesellschaftskursen. Insbesondere müssen auch die Eltern in die Pflicht genommen und ihnen die Sozialleistungen entzogen werden, falls sie nicht kooperieren“, so die Bozner Freiheitlichen.

Bozen, Bozen Stadt und Land, Gemeinden, Gewalt, Integration, Migration
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