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Mehr Rückendeckung für unser Ehrenamt

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Mehr Rückendeckung für unser Ehrenamt

„Ob Kultur, Sozialwesen oder Sport – neben den Familien sind Südtirols ehrenamtliche Vereine und Organisationen die stärkste Säule unserer Gesellschaft. Sie hätten sich angesichts der unguten staatlichen Reform einen gewissenhafteren autonomiepolitischen Einsatz verdient“, betont F-Obmann Andreas Leiter Reber zum morgigen internationalen Tag des Ehrenamts.

„Corona und die aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Belastungen haben Südtirols Gesellschaft verändert und sind auch an den vielen ehrenamtlichen Vereinen nicht spurlos vorübergegangen. Die meisten Vereine mussten in den letzten beiden Jahren ihre Tätigkeit einschränken, manche haben Mitglieder eingebüßt und andere tun sich immer schwerer damit Frauen und Männer zu finden, die sich bereiterklären auch in den Ausschüssen oder als Obleute zur Verfügung zu stehen. Neben Beruf und Familie auch noch die Zeit und Energie für die Allgemeinheit aufzubringen ist alles andere als selbstverständlich. Die öffentliche Anerkennung für diesen unbezahlbaren Einsatz aller ehrenamtlich engagierten Südtiroler kann daher gar nicht groß genug sein“, so Leiter Reber.

„Neben größer werdenden beruflichen und privaten Herausforderungen sind es vor allem bürokratische und rechtliche Belastungen, die sich durch die staatliche Reform des Dritten Sektors leider auch besonders negativ auf Südtirols Vereinswesen ausgewirkt hat. Sowohl Landeshauptmann Kompatscher als auch Südtirols Parlamentarier haben es verabsäumt, unser vielfältiges Ehrenamt rechtzeitig autonomiepolitisch abzusichern. Trotz der seit Monaten hastig betriebenen Schadensbegrenzung, lassen die den Vereinen für Herbst versprochenen Durchführungsverordnungen noch immer auf sich warten“, bemängelt der F-Obmann.

„Unser ehrenamtliches Vereinswesen hat sich eindeutig einen gewissenhafteren politischen Einsatz verdient. Viel lieber und ehrlicher als alle schönen Dankesworte von Politikern ist unseren Vereinen die Rückendeckung, die bürokratische Entlastung und der Schutz vor zentralistischen Reformen“, schließt Leiter Reber.

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