Welle der Jugendgewalt brechen

Im Bozner Petrarca-Park wird eine 39-jährige von mehreren Jugendlichen brutal verprügelt, in Meran liefern sich zwei Jugendbanden eine Massenschlägerei mit Waffen und erheblichen Sachschäden: „Die jüngsten Vorfälle von Jugendgewalt zeugen von einem eskalierenden Problem, dem Politik, Verwaltung und Justiz endlich entschlossen entgegentreten müssen“, so die Freiheitlichen in einer Aussendung.

„Die Hand des Rechtsstaates muss härter werden, um die Opfer zu schützen und die Täter zu bestrafen. Es darf erst gar nicht so weit kommen, dass derlei Gewaltvorfälle zum Alltag werden“, so der freiheitliche Generalsekretär und Stadtobmann von Bozen, Otto Mahlknecht, in einer Aussendung.

„Die Landesregierung muss im Austausch mit der neuen Regierung in Rom alles daransetzen, im Kampf gegen die oft noch minderjährigen Gewalttäter eine Verschärfung des Jugendstrafrechts sowie eine rigorose Abschiebung von ausländischen Straftätern zu erreichen, bei welcher die derzeitigen Vollzugsdefizite behoben und eine illegale Rückkehr verhindert wird“, so Mahlknecht.

„Als Erstes müssen jedoch die Spielräume des Landes und der Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Ordnungshütern endlich vollends ausgeschöpft werden: Dazu gehören unter anderem die technische Aufrüstung von Polizisten durch „Taser“ und „Bodycams“, der Ausbau und die Modernisierung der öffentlichen Videoüberwachung und Sicherheitsbeleuchtung, die Ausdehnung der Dienstzeiten der Polizei in der Nacht sowie regelmäßige Sicherheitskonferenzen auf Gemeinde und Landesebene“, so die freiheitliche Vizeobfrau Sabine Zoderer.

„Überdies muss die Präventions- und Sensibilisierungsarbeit – sowohl auf Täter- als auch auf Opferseite – gestärkt werden. Es kann nicht angehen, dass 20 Personen dabei zusehen, wie eine Frau brutal verprügelt wird, aber nicht eine davon dazwischen geht oder die Polizei verständigt. Die Bürger müssen zur Zivilcourage ermutigt werden“, so Zoderer.

„Der Rechtsstaat muss sich mit Rückendeckung der Politik wieder den Respekt verschaffen, der in der Vergangenheit verloren ging und diese Negativentwicklung erst möglich macht“, so die Freiheitlichen abschließend.

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