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Niedrigere Gehälter durch Mutterschaft: Wir müssen wenigstens Ausgleich hinbekommen!

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Niedrigere Gehälter durch Mutterschaft: Wir müssen wenigstens Ausgleich hinbekommen!

Mutterschaft und Elternzeit haben einen wesentlichen Einfluss auf die bestehenden Lohnunterschiede zwischen weiblichen und männlichen Arbeitnehmern in Südtirol. Das veranschaulichen heute veröffentlichte ASTAT-Zahlen.

Die Freiheitlichen sehen sich in ihrer langjährigen Forderung nach einer „Mütterrente“ zum Ausgleich dieser Lohnlücke bestätigt: „Frauen muss endlich eine echte Wahlfreiheit zwischen Kindererziehung und Erwerbstätigkeit ermöglicht werden, indem die öffentliche Hand die Rentenversicherung für die Erziehungsjahre übernimmt“, so die F-Vizeobfrau Sabine Zoderer in einer Aussendung. 

„Fällt der Lohnunterschied in der Altersklasse bis 19 mit 12 Prozent noch deutlich zugunsten der Frauen aus, dreht sich das Verhältnis bei den über 20-jährigen um und steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Berufstätige Frauen erfahren aufgrund der Mutterschaft und der Elternzeit einen Karriereknick, der es vielen Arbeitnehmerinnen verunmöglicht, in höhere Gehaltsklassen und Führungspositionen aufzugsteigen und sich langfristig negativ auf das Einkommen auswirkt“, so Josefa Brugger.

„Die Landesregierung muss dieses Einkommensgefälle im Sinne einer familien- und vereinbarkeitsfördernden Politik endlich ausgleichen. Frauen muss eine echte und damit finanziell gedeckte Wahlfreiheit zwischen Kindererziehung und Erwerbstätigkeit ermöglicht werden, indem Erziehungs- und Pflegezeiten für die Rente berücksichtigt und die Löhne durch Kollektivverträge auf Landesebene an die hohen Lebenshaltungskosten angepasst werden“, so die Freiheitlichen.

„Neben einem einkommensunabhängigen Ausbau von bereits bestehenden Direktleistungen wie das Familien- und Kindergeld braucht es zusätzlich auch Steuer- und Tarifbegünstigungen. Hierfür gilt es im Austausch mit der neuen Regierung in Rom das System des Familiensplittings einzuführen, bei dem das zu versteuernde Einkommen einer Familie zusammengerechnet und auf die einzelnen Familienmitglieder aufgeteilt wird, was vor allem unseren mittelständischen Familien zugutekäme“, so Zoderer und Brugger.

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