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Landtag gibt Startschuss für Energie-Autonomie

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Landtag gibt Startschuss für Energie-Autonomie

Südtirols bisherige Versäumnisse in der Energie-Politik standen in den letzten Wochen und Monaten immer wieder in der öffentlichen Kritik. Nun hat sich der Landtag klar für einen Kurswechsel ausgesprochen und auf Vorschlag der Freiheitlichen die Landesregierung damit beauftragt die größtmögliche Energie-Autonomie umzusetzen.

„Nach über 20 Jahren verfehlter Energiepolitik hat die Landesregierung nun die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels erkannt, um unser Land eigenständiger zu machen und unseren heimische Energie aus erneuerbaren Quellen mittelfristig auch zu fairen Preisen an Bürger und Betriebe weitergeben zu können“, freut sich F-Fraktionssprecher Andreas Leiter Reber in einer ersten Reaktion.

„Soforthilfen und Hilfspakete sind zwar momentan dringend nötig, erreichen aber leider nicht alle und können niemals eine echte und dauerhafte Lösung für die überteuerten Strom- und Energiepreise sein. Diese liegt einzig im Aufbau einer größtmöglichen Energie-Autonomie, die unserem Land die bestmögliche Selbstversorgung und Nutzung unserer erneuerbaren Energien und eine regionale Mitgestaltung der Preise ermöglicht“, so Leiter Reber.

Der genehmigte Beschlussantrag der Freiheitlichen zielt darauf ab, für sämtliche erneuerbaren Energien die autonomiepolitischen Spielräume zu nutzen, welche von lokalen Strom-Genossenschaften über ein eigenes Tarifgebiet bis hin zu einer lokalen Regulierungsbehörde reichen können.

„Die Umsetzung der Energie-Autonomie wird ihre Zeit dauern und kann nicht kurzfristig oder in wenigen Wochen abgeschlossen werden. Umso wichtiger ist es, dass heute endlich damit gestartet wurde und die Landesregierung beauftragt wurde, zügig und ergebnisorientiert zu arbeiten. Ab jetzt darf es keine parteipolitischen Scheuklappen und Denkverbote mehr geben: Die Möglichkeiten welche uns Wasserkraft, Sonnen- und Windenergie bieten und sämtliche Wege die uns auf rechtlicher Ebene zum verbindlichen Ziel der Energie-Autonomie führen, müssen berücksichtig werden. Der Anfang wurde heute gemacht. Es liegt jetzt am politischen Gestaltungswillen der Landesregierung, ob es ein gemeinsamer und im Schulterschluss mit den Bürgern getragener Prozess wird oder nicht“, so Andreas Leiter Reber.

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