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Eiertanz bei Wohnbauförderung muss aufhören

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Eiertanz bei Wohnbauförderung muss aufhören

Trotz mehrfacher Ankündigung hat die Landesregierung gestern die Beschlussfassung zur Anpassung der Punkte für den Erhalt der Wohnbauförderung vertagt. F-Obmann Andreas Leiter Reber geht mit der Regierung hart ins Gericht: „Seit Jahren fordern die Bürger einen gleichberechtigten Zugang zur Wohnbauförderung und ebenso lange wird ihnen eine Anpassung versprochen. Doch während bauwillige Südtiroler hart auf die Punkteanpassung warten, zündet die Landesregierung eine Nebelkerze nach der anderen.“

„Erst im Juli hat die Landesregierung unseren jüngsten freiheitlichen Vorstoß zur Punkteanpassung abgelehnt, denn es würde ihn gar nicht mehr brauchen, „denn die Landesregierung sei bereits dabei“. Gestern kündigt Landesrätin Waltraud Deeg die Punkteanpassung nun erneut medial groß an und bringt den entsprechenden Beschluss auch zur Behandlung in die Sitzung der Landesregierung, aber anstatt endlich Nägel mit Köpfen zu machen, vertagt die Landesregierung den Beschluss und damit ihre eigenen Versprechen“, bemängelt Leiter Reber.

„Die Bürger warten hart auf diese Anpassung und sie wollen wissen, was jetzt schon wieder los ist und weshalb bauwillige junge Menschen und Familien schon wieder hingehalten werden. Gerade der rasante Anstieg der Baukosten hat das Problem noch zusätzlich verschärft. Mit jedem Tag und jeder Meldung des Bauabschlusses gehen den Menschen die Fördergelder verloren“, betont Leiter Reber.

„An den fehlenden Geldmitteln kann es nicht liegen, denn die Maßnahme kostet rund 8 Millionen Euro jährlich.  Wenn die Landesregierung nur mal eben 2,5 Millionen für die „Nachhaltigkeitstage“ aus der Tageskasse nehmen und dem Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider allein heuer rund 800 Millionen Euro zur freien Verfügung stellen kann, ist dieser Eiertanz bei der Wohnbauförderung nur noch peinlich“, so Andreas Leiter Reber abschließend.

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