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Steter Tropfen höhlt den Stein: Landesregierung wird Wohnbau-Punkte angleichen

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Steter Tropfen höhlt den Stein: Landesregierung wird Wohnbau-Punkte angleichen

Ob Kauf oder Neubau einer Wohnung: die Zugangspunkte für den Erhalt der Wohnbauförderung werden nun endlich gleichgesetzt. Dies hat Landesrätin Waltraud Deeg heute im Rahmen der Behandlung eines entsprechenden Antrags der Freiheitlichen zum Nachtragshaushalt mitgeteilt. F-Obmann Andreas Leiter Reber zeigt sich erfreut: „Unser Einsatz der letzten Jahre trägt zwar spät, aber schlussendlich dennoch Früchte!“

„Die 2015 von der Landesregierung festgelegte Mindestpunkteanzahl, wonach für der Kauf einer Wohnung 20, aber für den Neu- und Ausbau einer Immobilie 23 Punkte notwendig sind, hat sich von Beginn an als falsch erwiesen. Vor allem für junge Menschen und Familien, die in ihrer Gemeinde bauen wollten oder es mussten, weil oft überhaupt kein Angebot herrscht, haben die 23 Punkte für den Erhalt der Förderung oft nicht erreicht und mussten in andere Gemeinden abwandern. Höchste Zeit, dass diese Hürde nun endlich abgebaut wird“, so Leiter Reber.

„Wir Freiheitliche haben konstruktiv, aber beharrlich Druck auf die Landesregierung ausgeübt, um sie zu Maßnahmen zu bewegen, die den Wohnraum in Südtirol wieder leistbarer machen. Bereits 2019 präsentierten wir unseren 10-Punkte-Plan zum leistbaren Wohnen, brachten seither dutzende Anträge sowie einen umfassenden Gesetzentwurf in den Landtag ein“, so Leiter Reber. „Leider mussten wir immer wieder aufs Neue erleben, dass unsere Vorschläge von den Regierungsparteien SVP und Lega, vielfach aus einer überholten Machtlogik heraus und in unvernünftiger Art und Weise, vom Tisch gewischt wurden“, so Leiter Reber.

„Wenn sich die Landesregierung nun doch kompromissbereit zeigt und endlich beginnt unsere Vorschläge zum leistbaren Wohnen zu beherzigen, so ist dies für uns Freiheitliche ein erfreulicher Beleg dafür, dass sich unsere Beharrlichkeit zum Wohl der Südtiroler auszahlt“, so Leiter Reber.

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