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Südtiroler Schülertransporteure sind empört!

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Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair zeigt in einer Presseaussendung die große Empörung unter den Südtiroler Schülertransporteuren auf, die maßlos enttäuscht sind.

„„So kann es nicht mehr weitergehen“, so die Worte, mit denen eine völlig strapazierte – der Unterfertigten bekannte – Schülertransporteurin aus dem Burggrafenamt ihre Schilderungen beginnt. Die Transportunternehmer hätten bis jetzt lediglich 40 Prozent ihrer vereinbarten Entlohnung für die Schülertransporte erhalten. Da das Schuljahr bald zu Ende geht, fühlen sich die Unternehmer ganz einfach im Stich gelassen. Sie würden entweder keine Auskünfte oder nur fadenscheinige Ausreden erhalten. Stellen sie Fragen nach den Gründen der Zahlungssäumigkeit, würden sie vom Land an das KSM und umgekehrt verwiesen. Geld fließe jedoch keines und zudem sei diese Situation für viele existenzbedrohend, wenn sie keinen Nebenerwerb hätten“, schreibt Ulli Mair in einer Aussendung einleitend.

„Die Verantwortlichen scheinen dabei zu vergessen, dass die Schülertransporteure ebenfalls beträchtliche Ausgaben haben, wie unter anderem die Wartung der Kleinbusse, die hohen Spritpreise, Steuern und Abgaben. Wenn das vereinbarte Geld ausbleibt, stellt dies diejenigen, die unsere Kleinsten zur Schule bringen, vor enorme Herausforderungen. Ähnlich verhält sich die Situation bei den Covid-Beihilfen, wo die Schülertransporteure sich bis jetzt auch mit leeren Versprechungen begnügen mussten. Die Trientner Kollegen hätten diese Entschädigung für den ausgefallenen Dienst des Jahres 2020 bereits erhalten, während Südtirol nach wie vor säumig ist. Die Schülertransporteure fordern zu Recht eine termingerechte Bezahlung und eine angemessene Entschädigung auch für das Jahr 2020“, so Mair weiter.

„Schülertransporteure haben eine verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen, deren Professionalität auch immer wieder öffentlich unterstrichen und hervorgehoben wird. Nur durch Lobhudeleien können keine Rechnungen bezahlt werden. Es müsse sich rasch Grundlegendes ändern und verbessert werden, wenn Südtirol auch weiterhin einen professionellen Schülertransport garantiert haben will. Die jetzige Situation garantiert keine Planungs- und Rechtssicherheit, führt zu finanziellen Engpässen und kann viele Kleinunternehmen vor das Aus stellen“, hält Ulli Mair abschließend fest.

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