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„Sammelskandal“ SVP: Machterhalt um jeden Preis

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„Sammelskandal“ SVP: Machterhalt um jeden Preis

Die über die SAD-Affäre ausgetragenen Machtränke und Grabenkämpfe der beiden Regierungsparteien beherrschen auch heute die politische Diskussion im Land. Viele fragen sich zu Recht, ob diese Landesregierung überhaupt noch regierungsfähig ist, erklären die Freiheitlichen. Sie haben sich im Parteivorstand mit den verschieden Rücktrittsforderungen beschäftigt und heute ihre Bewertung dazu abgeben:

„Obwohl wir bedauern, dass es auch im schwächsten Moment der SVP/Lega-Regierungskoalition keine Absprache und vereinte Aktion der Opposition gegeben hat, unterstützen wir sämtliche Forderungen nach einem Rücktritt der gesamten Landesregierung“, heißt es in der Aussendung.

„Für uns Freiheitliche schadet diese Landesregierung Südtirol schon viel zu lange. Ob Strom, Sprit, Wohnen, Corona, Landeshaushalt, Raumordnung, Kriminalität oder den Autonomieausbau – überall muss dieser Landesregierung ein ungenügendes Zeugnis ausgestellt werden. Wenn sie ihren Job gut machen und mit vollem Einsatz an der Lösung dieser Probleme arbeiten würde, hätte sie keine fünf Minuten Zeit zum Streiten“, befindet Parteiobmann Andreas Leiter Reber.

„Wenn es darum geht, an der Regierung zu bleiben kann keine Kröte groß und schmutzig genug sein, als dass sie von der Mehrheit in der Volkspartei samt aller Gremien nicht geschluckt werden würde“, glaubt Andreas Leiter Reber, der davon überzeugt ist, dass sich diesbezüglich trotz der vielen Rücktrittsforderungen und der öffentlichen Entrüstung im Moment gar nichts ändern wird.

„Viel spannender als die Frage, ob die Landtagswahlen schon heuer oder regulär im nächsten Jahr stattfinden werden, wird daher sein, welche Unternehmen diesmal sehr viel Geld zahlen und welche Verbände sich wieder dafür hergeben werden, damit der Südtiroler „Sammelskandal“ noch weitere fünf Jahre an der Macht bleiben kann“, meint Leiter Reber.

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