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Kaltern: Februar-Sitzung im Zeichen von Energiepreisen und Ehrenamt

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Kaltern: Februar-Sitzung im Zeichen von Energiepreisen und Ehrenamt

Auf der zweiten Februar-Sitzung des Kalterer Gemeinderates stand unsere Anfrage zur Erhöhung der Strom – und Energiekosten auf der Tagesordnung. Erstaunt waren alle Anwesenden über die Steigerung der Stromkosten für öffentliche Einrichtungen von 287.260,92€ im Jahre 2020 auf 458.872,97€ im Folgejahr, also knapp 60%. Die Gemeindeverwaltung konnte sich bzw. uns den Anstieg nicht erklären. Einzig die Vermutung, es seien Rechnungen über die Jahresfrist hinaus falsch gebucht worden, stand als Erklärungsversuch im Raum. Bei solch eklatanten Fehlbeträgen hätten wir uns stichhaltigere Erklärungen gewünscht, und mit uns wohl auch die Steuerzahler. Für das laufende Jahr erwartet sich die Gemeindeverwaltung einen weiteren Kostenanstieg von 34,26%, sprich 130.000,00€. Die Entwicklungen in der Ukraine lassen allerdings höhere Kostensteigerungen befürchten. Die Kostensteigerungen für Gas und Hackschnitzel bewegten sich im Bereich um 15-20%. Auf unsere Anfrage hin versicherte uns die Gemeindeverwaltung, dass im Jahr 2022 „keine Kostensteigerungen für die Bürger zu befürchten“ seien. Einzig bei der Klärung des Abwassers sein eine Steigerung nicht auszuschließen. Wir werden am ball bleiben.

Auf der Sitzung wurde von der SVP der Antrag zur Unterstützung der Petition „Ehrenamt in Not“ eingebracht. Selbstverständlich haben wir dem Antrag als überzeugte Förderer des Ehrenamt und ehrenamtlich Tätige den Antrag mitgetragen und die Petition unterschrieben. Bleibt zu hoffen, dass auf diesem Wege durch breitgefächerten Druck gelingt, die Versäumnisse der Landesregierung auszubaden und im Sinne des Ehrenamtes eine Kursänderung in Rom zu bewirken. Ansonsten sehen wir schwarz für eine der tragenden Säulen unseres Landes.

Kaltern: Energiekostenlawine trifft Gemeindehaushalt | Bericht Rai Südtirol
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