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Aus für Umfahrung Rabland-Töll-Forst?

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Aus für Umfahrung Rabland-Töll-Forst?

Nach jahrelangen Hinhaltetaktiken und leeren Versprechungen scheint die Katze nun aus dem Sack: Wie Landeshauptmann Kompatscher in einem kürzlich veröffentlichten Interview preisgibt, sei eine Umfahrung Rabland-Töll-Forst allerfrühestens bis zum Jahr 2040 realisierbar. Die Freiheitlichen sehen darin einen klaren Bruch von Wahlversprechen und zeigen sich über den unehrlichen Umgang mit den betroffenen Bürgern entsetzt.   

Freiheitliche Vizeobfrau und Gemeinderätin in Partschins, Sabine Zoderer.

„Noch im September 2019 verkündeten die ehemalige SVP-Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider in einer gemeinsamen Pressemitteilung großmundig, dass der Bau einer Rablander Umfahrung ‚oberste Priorität‘ habe und man die bereits auf dem Tisch liegenden Vorschläge rasch bewerten wolle, um ‚möglichst bald mit der Projektierung beginnen‘ zu können. Nun staunt man nicht schlecht, wenn Landeshauptmann Kompatscher nur zweieinhalb Jahre später in einem Interview zum Besten gibt, dass es allerfrühestens im Jahr 2040 eine befahrbare Umfahrung geben wird. Damit wäre die Umfahrung für eine ganze Generation verloren“, so die freiheitliche Vizeobfrau und Gemeinderätin in Partschins, Sabine Zoderer.

„Getreu der Devise ‚Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?‘ bricht die Volkspartei einmal mehr leichtfertig mit einem Versprechen, dass sie den Bürgern wiederholt und explizit vor Wahlen gegeben hat. Es fehlt der Landesregierung offensichtlich der Mut, zu ihren eigentlichen Vorhaben zu stehen“, so Zoderer.

„Seit Jahren werden die Bürger in Rabland von der Landesregierung hingehalten und vertröstet. Während im ganzen Land Umfahrungsstraßen gebaut werden und hierfür in der Regel von der Landesregierung rasch die Ressourcen zur Verfügung stehen, gilt für Rabland stets die Ausrede es sei zu teuer oder nicht machbar“, zeigt sich Zoderer verärgert.

„Man darf gespannt sein, mit welchem Versprechen die Volkspartei in Rabland 2023 auf Stimmenfang gehen wird. Wir jedenfalls lassen uns nicht mit einem Ideenwettbewerb, der jetzt im Januar ausgeschrieben werden soll, obwohl dem Mobilitätslandesrat bereits zwei konkrete Studien vorliegen, nicht abspeisen und werden weiterhin für unsere Umfahrung kämpfen!“, so die freiheitliche Vizeobfrau und Gemeinderätin abschließend.

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