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Freitesten statt Quarantäne

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Freitesten statt Quarantäne

Pragmatische Lösung gefordert

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair fordert die Anpassung der Quarantäneregeln für Kleinkinder. Angesichts des Personalnotstandes in allen öffentlichen und privaten Betrieben sollten Eltern ihre Kinder freitesten können. Fehlen die Eltern am Arbeitsplatz, weil sie zuhause bei den Kindern bleiben müssen, spitzt sich die Lage weiter zu.

L. Abg. Ulli Mair

„Nach mindestens drei Tagen soll es für Kleinkinder ohne Symptome möglich sein, sich freitesten zu lassen, anstatt die vollen 10 Tage in Quarantäne zu verbringen“, fordert die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Aussendung einleitend. „Wenn Eltern die Nachricht erreicht, dass ihre Kinder für 10 Tage in Quarantäne müssen, da in ihrem Umfeld ein positiver Coronafall nachgewiesen wurde, so bedeutet dies in den meisten Fällen die Betreuung zuhause zu organisieren. Oft muss dies mindestens ein arbeitstätiges Elternteil übernehmen“, gibt Mair zu bedenken.

„So wurde beispielsweise im Kindergarten Nisselburg in Leifers am 12. Januar ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet. Am gestrigen Sonntag erhielten alle Eltern ein Schreiben vom Südtiroler Sanitätsbetrieb, wonach sich die anderen Kinder, die einen möglichen Kontakt hatten, bis zum 21. Januar in Quarantäne begeben müssen. Für die Eltern stellt dies eine organisatorische Herausforderungen dar“, so die freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Derzeit befinden sich mehr als 25.000 Südtiroler in Quarantäne. Die Auswirkungen auf die Betriebe, den Dienstleistungssektor und die öffentlichen Institutionen sind unübersehbar. Deshalb braucht es pragmatische Lösungen, die das Arbeitsleben nicht weiter einschränken. Das Freitesten von gesunden Kindern muss ein Ansatzpunkt sein, um ein Stück weit Normalität zu garantieren“, betont Ulli Mair abschließend.

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