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EU-Kommissarin möchte Weihnachten kappen | FREIGEIST

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EU-Kommissarin möchte Weihnachten kappen – erneuter Kniefall vor linkem Zeitgeist

von Pius Leitner, freiheitlicher Ehrenobmann und Landtagsabgeordneter a.D.

Der Vorschlag kam plötzlich und unerwartet – oder doch nicht? Die Bestrebungen der linken Reichshälfte innerhalb der EU, an den christlichen Wurzeln Europas zu sägen, eine offene bzw. „diverse“ Gesellschaft und ein neues Menschenbild zu etablieren, sind nicht neu. Neu ist die Dreistigkeit und der Versuch, selbst an Traditionen wie Weihnachten zu rütteln. Weihnachten gehört ohne Zweifel zum Selbstverständnis der europäischen Völker. Stolz (I am proud) verkündete die EU-Kommissarin für Gleichstellung, die maltesische Sozialdemokratin Helena Dalli, künftig solle nicht mehr von Weihnachten, sondern nur noch von Feiertagen gesprochen werden. Der Bezug auf das christliche Fest benachteilige EU-Bürger aus anderen Kulturkreisen. Das Ende Oktober vorgestellte Dokument, welches weitere Anleitungen bezüglich Inklusion auch in der Sprache enthält, wurde nun nach einem Sturm der Empörung zwar zurückgenommen, die grundsätzliche Zielsetzung soll jedoch bleiben.

Für eine Vielfalt der europäischen Kultur sensibilisiert man sicher nicht dadurch, dass Weihnachten im Sprachgebrauch abgeschafft wird. Die so genannte „Cancel Culture“ scheint der EU-Kommission wichtiger zu sein als die Lösung der wirklich großen Herausforderungen. Wer in Zeiten von einer Epidemie,  von Klimakrise, von Flüchtlings- bzw. Zuwanderungsproblematik Zeit für solche Hirngespinste hat, sollte die europäische Bühne lieber verlassen. Die Gründungsväter Adenauer, Schumann und Degasperi werden sich im Grabe umdrehen.

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