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Wasserstoff – Energieträger der Zukunft

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Wasserstoff – Energieträger der Zukunft

Machbarer Klimaschutz – Antrag wird im Landtag behandelt

In Sachen Natur-, Umwelt- und Klimaschutz gilt es zu handeln und nicht um den heißen Brei herumzureden. Die freiheitliche Landtagsfraktion hat dazu eine Reihe von Anträgen vorbereitet, von welchen in dieser Sitzungswoche ein Beschlussantrag zur vermehrten Nutzung des Wasserstoffs als Energieträger behandelt wird. 

Freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair

„Unser Antrag an die Landesregierung sieht vor, zusammen mit der Landesenergiegesellschaft Alperia und den anderen Konzessionären Möglichkeiten, Strategien und Projekte zur Produktion von Wasserstoff mittels Wasserkraft zu prüfen und gegebenenfalls umzusetzen, damit Wasserstoff als Energieträger für unterschiedliche Anwendungsbereiche in Südtirol eingesetzt werden kann“, hält die Erstunterzeichnerin des Beschlussantrages, Ulli Mair, in einer Aussendung einleitend fest.

„Darüber hinaus ist ein Förderprogramm für private Initiativen, Unternehmen und insbesondere Fernheizwerkbetreiber aufzulegen, die ihre Anlagen zu Optimierungszwecken um die Wasserstoffproduktion – basierend auf Biomasseenergie – erweitern wollen“, hält die freiheitliche Landtagsabgeordnete fest.

„Die schrittweise Abkehr von fossilen Energieträgen erfordert Alternativen, die möglichst vor Ort produziert oder gewonnen werden können. Dabei spielen Nachhaltigkeit, Effizienz und Verfügbarkeit eine wichtige Rolle. In der jüngsten Vergangenheit ist vor allem Wasserstoff in den Fokus des Interesses gerückt. Er gilt als Energieträger der Zukunft“, unterstreicht Ulli Mair. „In diesem Sinne sieht unser freiheitlicher Antrag die Ausschöpfung des Südtiroler Potentials bei der Produktion des Wasserstoffs vor“, betont Mair.

„Trotz der Schwierigkeiten, die sich bei der Gewinnung und Speicherung des Wasserstoffes als Energieträger ergeben, hat Südtirol bereits einige Vorzeigeprojekte in diesem Bereich vorzuweisen bzw. sind einige Projekte in der Planungsphase. So hat das Wasserstoffzentrum in Bozen Süd in den vergangenen Jahren durch verschiedene Aktionen und Projekte auf sich aufmerksam gemacht. Darüber hinaus soll am künftigen NOI Techpark Bruneck über die Photovoltaikanlage am Dach Wasserstoff produziert werden, der vor Ort gespeichert wird. Anzuführen sei auch das Projekt „Südtiroler Wasserstofftal“, welches zum Ziel hat, Infrastrukturen für eine Mobilität mit Batterie- und Wasserstoffantrieb auszubauen und in mehreren Bereichen emissionsfreie Fuhrparks zu etablieren“, hält die freiheitliche Landtagsabgeordnete fest.

„Es mangelt nicht an Ideen und Ansätzen, die jedoch eine Förderung bräuchten. Ein interessanter Ansatz zur Gewinnung des Wasserstoffs liegt bei der Optimierung der Fernheizwerke. Die Idee steht im Raum, die Nachverstromung der Biomasse anzudenken und aus dem gewonnen Strom Wasserstoff zu erzeugen. Die Wärme, welche aus dem Prozess der Elektrolyse entsteht, würde wiederum ins Fernwärmenetz eingespeist werden. Der vor Ort erzeugte Wasserstoff könnte künftig für den Betrieb von Wasserstoffbussen im öffentlichen Nahverkehr zur Verfügung gestellt werden. Ein emissionsfreier Nahverkehr aus einem lokal gewonnen Energieträger würde somit in greifbare Nähe rücken“, führt Ulli Mair abschließend aus.

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