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Kinderimpfung: Eltern brauchen keine Bevormundung durch Jasmin Ladurner!

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Kinderimpfung: Eltern brauchen keine Bevormundung durch Jasmin Ladurner!

Eltern sollen weiterhin frei und ohne Druck abwägen können, ob sie ihr Kind gegen Corona impfen lassen oder nicht, schreibt die freiheitliche Vizeobfrau Sabine Zoderer in einer Pressemitteilung. Zoderer beanstandet diesbezüglich den Appell der SVP-Abgeordneten Jasmin Ladurner an Eltern, Kinder ab 12 möglichst rasch impfen zu lassen, um weitere Schulschließungen zu verhindern, als ein unnötiges Drohszenario, welches für eine falsche Prioritätensetzung in der Pandemiebekämpfung spricht.

Sabine Zoderer, freiheitliche Vizeobfrau

„Es muss die freie Entscheidung der Eltern in Absprache mit dem Kinderarzt bleiben, sein Kind impfen zu lassen. Dazu brauchen sie weder Ratschläge noch Appelle einer Abgeordneten, die mit dem Drohbild von geschlossenen Bildungseinrichtungen Stimmung macht und Angst schürt“, so die freiheitliche Vizeobfrau Sabine Zoderer eingangs.

„Das Hauptargument für eine Impfung von Kindern und Jugendlichen, nämlich jenes, dass sie zur Herdenimmunität beitragen, hat längst seine Relevanz verloren. Die bisher zum Einsatz kommenden Impfstoffe bieten weitaus weniger effizient und vor allem für einen deutlichen kürzeren Zeitraum Schutz als ursprünglich angenommen, weshalb auf Dauer nachgeimpft werden muss. Dabei sollte sich die Politik auf ältere Menschen und Risikogruppen konzentrieren, anstatt den Druck auf die nachgewiesenermaßen am wenigsten vom Virus gefährdete Gruppe zu erhöhen“, so Zoderer.

„Auch die Gefahr von Langzeitfolgen durch eine Infektion mit dem Coronavirus ist, wie eine Vielzahl von Studien belegt, bei Kindern weitaus geringer als bei Erwachsenen und es fehlt schlicht die wissenschaftliche Evidenz, diesbezüglich von einer dringenden Notwendigkeit einer Impfung zu sprechen“, so Zoderer.

„Bereits jetzt sind in Südtirol rund 60 Prozent der 12- bis 19-Jährigen mindestens einmal geimpft, obwohl der Impfstoff vonseiten der italienischen Arzneimittelagentur für sie erst Ende Mai zugelassen wurde. Es besteht also kein Grund, vonseiten der Politik zusätzlichen Druck auf Eltern auszuüben“, so Zoderer.

„Die individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung einer Impfung muss bei allen Menschen, aber besonders bei Kindern, die am seltensten von einer COVID-19-Erkrankung betroffen sind, einer freien Entscheidung zur Impfung vorausgehen. Jasmin Ladurner und ihre Partei täten gut daran endlich für einen angemessenen Schutz der Risikopatienten zu sorgen, anstatt bevormundend auf die Eltern einzuwirken. Den seit Jahren akuten Personalnotstand in den Pflegeberufen hat die SVP zu verantworten, denn sie hat tatenlos zugesehen statt aktiv entgegen zu wirken“, so Zoderer abschließend.

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