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„Die Staatsbürgerschaften der Südtiroler. Rechtliche und politische Hintergründe“ – neues Buch von Generalsekretär Mahlknecht

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„Die Staatsbürgerschaften der Südtiroler. Rechtliche und politische Hintergründe“ – Generalsekretär Otto Mahlknecht präsentiert sein neues Buch

Der freiheitliche Generalsekretär Otto Mahlknecht stellt sein neues Buch vor. Das Bestreben, Südtirolern die Möglichkeit zu geben, auch österreichische Staatsbürger zu werden, ist nicht neu. Und trotzdem geistern viele Fragen zu den gesetzlichen Möglichkeiten, zum Nutzen und zu einer praktischen Handhabung durch die Gesellschaft. Mahlknechts Buch stellt das Ansinnen in einen historischen Kontext und zeigt die politische Entwicklung der letzten Jahre auf. Ein Werk, welches zudem alle relevanten gesellschaftlichen und rechtlichen Details für einen positiven Abschluss dieses Vorhabens ausgiebig beleuchtet.

Generalsekretär Otto Mahlknecht

„Doppelstaatsbürgerschaften sind mittlerweile in ganz Europa normal und tragen zur Verwirklichung der europäischen Idee bei. Staatsbürgerschaften wirken stark identitätsbildend und identitätsfestigend. Viele Südtiroler haben zwischen 1918 und 1948 viermal ihre Staatsbürgerschaft gewechselt, obwohl sie immer am gleichen Ort gewohnt haben. Besonders traumatisch war die Option 1939, als die Südtiroler vor die unmenschliche Entscheidung gestellt wurden, entweder einen Antrag auf Verleihung der deutschen Staatsbürgerschaft stellen und ins Deutsche Reich abwandern oder die italienische Staatsbürgerschaft behalten und ihre Sprache und Kultur aufzugeben. Demgegenüber befürworte ich das Anliegen einer österreichisch-italienischen Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler und halte es für eine wertvolle Chance. Im europäischen Geist sind Doppelstaatsbürgerschaften eine faszinierende Bereicherung“, so der Autor Otto Mahlknecht.

Landesparteiobmann Andreas Leiter Reber

Der freiheitliche Landesparteiobmann L. Abg. Andreas Leiter Reber gratuliert Mahlknecht zu seinem Buch, welches einen fundierten Überblick über die historischen Hintergründe, rechtlichen Zusammenhänge sowie die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen des Ansinnens einer Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler beinhaltet und damit einen guten Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart schafft. Für Leiter Reber wäre die Doppelstaatsbürgerschaft sowohl aus autonomiepolitischer als auch aus liberaler Sicht begrüßenswert: „Im europäischen Geist wäre die Ermöglichung einer doppelten Staatsbürgerschaft ein friedlicher Akt, der seinesgleichen sucht. Für uns Freiheitliche bedeutet sie eine Stärkung der Identität und damit Schutz vor Assimilation und gleichzeitig eine indirekte Stärkung und Sicherung der Südtirol-Autonomie. Zudem ist der liberale Geist hervorzuheben, denn die Entscheidung, die österreichische Staatsbürgerschaft zu beantragen, liegt ausschließlich bei den Antragsberechtigten Südtirolerinnen und Südtirolern, die somit Wahlfreiheit genießen“, so Leiter Reber.

Eindrücke von der Buchvorstellung „Die Staatsbürgerschaften der Südtiroler.“ von Otto Mahlknecht
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