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Kompatscher mutlos – Südtirol kämpft nicht um sein Gesundheitspersonal

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Kompatscher mutlos – Südtirol kämpft nicht um sein Gesundheitspersonal

Landtag hält an den Suspendierungen im Sanitätswesen fest

SVP und Lega haben einen Antrag der Freiheitlichen abgelehnt, der die Aussetzung der Suspendierung von ungeimpften Personal in Gesundheits- und Pflegebetrieben vorsah. Der freiheitliche Landesparteiobmann Andreas Leiter Reber bezeichnet in einer ersten Stellungnahme das Nein zur Aussetzung angesichts der bereits akuten Personalknappheit als mutlos.

Andreas Leiter Reber, Landtagsabgeordneter und Parteichef

„Im Zuge der Behandlung des Nachtragshaushaltes hätte der Landtag heute ein Zeichen setzten und den drohenden Personalnotstand im Gesundheitswesen zumindest vorerst abwenden können“, hält der freiheitliche Landtagsabgeordnete Andreas Leiter Reber in einer Aussendung einleitend fest. „In Südtirol sind derzeit etwa 700 Mitarbeiter im Gesundheitsbetrieb aufgrund der herrschenden Impfpflicht von einer Suspendierung bedroht. Erste Entlassungen sind bereits erfolgt. Würde jetzt und in den nächsten Wochen auch nur ein Teil dieser 700 Mitarbeiter im Südtiroler Gesundheits- und Pflegewesen suspendiert werden, so könnten essenzielle Dienste und einige der derzeitigen Strukturen nicht mehr aufrechterhalten werden. Das Gesundheitssystem fliegt uns dann im Herbst nicht wegen des Coronavirus sondern wegen der Corona-Maßnahmen um die Ohren“, so Leiter Reber.

„Jede Aufschiebung der Entlassungen wäre essenziell hilfreich: Zum einen kann die Impfrate laufend gesteigert werden und vielleicht stehen uns bereits in wenigen Monaten neue Medikamente zur Behandlung von Corona-Patienten sowie Erkenntnisse zur Virenlast von Geimpften zur Verfügung, was eine Neubewertung der derzeitigen Impfpflicht mit sich bringen kann“, so Leiter Reber abschließend.

Tagesordnungsantrag: „Gesundheitswesen: Pragmatismus ist gefragt“ – PDF-Datei

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