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Zellers harte Keule | FREIGEIST

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In großen Schritten zur staatlich betreuten Demokratie

 von Andreas Leiter Reber, Parteiobmann

Nach eineinhalb Jahren Corona ist in von bürgerlichen Freiheiten kaum noch die Rede. Die gesammelte Linke hat ihren Gefallen am modernen Totalitarismus ohnehin neu entdeckt und auch der Verfassungsrechtler der SVP hat sich in Sprache und Rechtsauffassung weit von den Prinzipien einer freiheitlich-demokratischen Rechtsstaatlichkeit entfernt. In der Neuen Südtiroler Tageszeitung gibt Karl Zeller bekannt, dass er für die Steigerung der Impfbereitschaft eine völlige Ausgrenzung der Nicht-Geimpften aus dem öffentlichen Leben als völlig legitim erachtet.

Karl Zeller über die vier Stufen zur Steigerung der Impfbereitschaft. Auszug aus „Die Neue Südtiroler Tageszeitung“ vom 20.07.2021, Seite 3

Viele begrüßen diese Pläne zum harten Vorgehen gegen „unbeugsame“ Nicht-Geimpfte und finden sie absolut richtig und nachvollziehbar, denn schließlich habe der staatliche und allgemeine Gesundheitsschutz Vorrang vor der bürgerlichen Freiheit des Einzelnen zu haben. Mit dem Horrorszenario Lockdown rechtfertigen viele Regierungen ohnehin jedwede Maßnahme. Mag im ersten Moment sogar vernünftig klingen, doch warum soll morgen der staatliche Gesundheitsschutz allein auf Corona beschränkt bleiben?

Jährlich werden weltweit rund 2,3 Millionen Tote mit dem Fleischkonsum in Verbindung gebracht, 1 Million Menschen sterben jährlich im Straßenverkehr, hauptsächlich durch PKW´s und über 7 Millionen sterben in Folge des Rauchens. Warum sollen Befürworter der „Aktion scharf“ in Sachen Corona morgen in diesen Bereichen plötzlich gegen eine staatliche Betreuung sein? Horrorszenarien sind bei Fleisch und PKW zumindest in Sachen Klimaveränderung bereits zur Genüge vorhanden, um alle künftigen Einschränkungen rechtfertigen. Politische Ziele deuten ohnehin in diese Richtung.
Um sich die Tragweite dieser staatlichen Betreuung vor Augen zu führen, tausche man in der Aussage Karl Zellers die Nicht-Geimpften mit den Fleischkonsumenten, Rauchern, Autofahrern oder anderen „Gefährdern“ aus:

„Zunächst versucht man, mit Freiwilligkeit und Aufklärung die Bevölkerung zum Fleisch- und Autoverzicht zu bewegen. Wenn das nicht funktioniert, folgt die nächste Stufe: Man lässt Fleischkonsumenten und Autofahrer nicht mehr ins Theater, ins Kino oder ins Fußballstadion. Ist den Unwilligen auch das wurscht, lässt man sie nicht mehr in die Bar oder ins Restaurant. Führt auch das nicht zum Erfolg, holt man die harte Keule heraus und führt eine allgemeine Pflicht ein.“

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