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Gedruckte Fahrpläne sind unverzichtbar

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Gedruckte Fahrpläne sind unverzichtbar

Gleichbehandlung aller Bürger

Die Meraner Freiheitlichen fordern die Wiedereinführung der gedruckten Fahrpläne für den öffentlichen Nahverkehr in Südtirol. Mit dem Wechsel der Fahrpläne am vergangenen Sonntag sind diese nur mehr in digitaler Form über das Internet abrufbar. Dadurch werden Bürger, die keinen Zugang zum Internet haben, benachteiligt.

„Nicht nur ältere Menschen, sondern auch Menschen mit Beeinträchtigungen oder Personen, die nicht die technischen Voraussetzungen besitzen Fahrpläne über das Internet abzurufen, sind nach wie vor auf die gedruckte Version angewiesen“, gibt der Obmann der Meraner Freiheitlichen, Otto „Sepp“ Waldner in einer Pressemitteilung einleitend zu bedenken. „Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb die gedruckten Fahrpläne mit dem Wechsel am vergangenen Sonntag eingestellt wurden, zumal sie quer durch Bevölkerung genutzt wurden“, so Waldner.

„Angesichts der unüberschaubaren Anzahl von Druckprodukten und Broschüren, die das Land in Auftrag gibt oder finanziert, ist es mehr als gerechtfertigt, dass die Fahrpläne des öffentlichen Nahverkehrs auch weiterhin in gedruckter Form vorliegen. Zumindest die Zug- und Busbahnhöfe sollen mit der Druckversion der Fahrpläne aller öffentlichen Linien ausgestattet werden, damit sie den interessierten Bürgern zur Verfügung stehen“, fordert Vizeobfrau Josefa „Romy“ Brugger.

„Die Informationen hinsichtlich eines öffentlichen Dienstes müssen für alle Bürger verfügbar sein und dürfen nicht von der Voraussetzung eines Internetanschlusses abhängen. Die Landesregierung muss sicherstellen, dass die Gleichbehandlung gewährleistet wird und gedruckte Fahrplanauskünfte zur Verfügung gestellt werden. Was für Meran gilt, gilt selbstverständlich fürs ganze Land“, so die Freiheitlichen abschließend.

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