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Ortsumfahrung Rabland: Gemeinderat versäumt Gelegenheit Druck auf Landesregierung zu machen!

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Ortsumfahrung Rabland: Gemeinderat versäumt Gelegenheit Druck auf Landesregierung zu machen!

Bei der Gemeinderatssitzung in Partschins am vergangenen Dienstag forderten die Freiheitlichen mit einem Beschlussantrag die Löschung der im Jahr 2009 festgelegten Trasse für die Ortsumfahrung Rabland aus dem Bauleitplan. Damit sollten die Voraussetzungen geschaffen werden, die Siedlungsgrenzen gemäß dem neuen Landesgesetz Raum und Landschaft festzulegen. Zum Unverständnis von Fraktionssprecherin Sabine Zoderer wurde der Antrag von der Mehrheit abgelehnt.

Freiheitliche Gemeinderätin in Partschins, Sabine Zoderer

„Mit unserem Beschlussantrag forderten wir den Gemeinderat dazu auf, die 2009 in den Bauleitplan eingetragene Trasse zur Ortsumfahrung Rabland zu löschen. Aufgrund der Dorfentwicklung der letzten zehn Jahre haben sich die Rahmenbedingungen maßgeblich geändert. Würde die Ortsumfahrung wie geplant umgesetzt, würde sie mitten durchs Siedlungsgebiet führen. Deshalb ist es aus unseren Sicht notwendig, das bisherige Projekt zu streichen, um den neuen Trassenverlauf nach der Definition der Siedlungsgrenzen gemäß dem Landesgesetz „Raum und Landschaft“ in den Bauleitplan einzutragen“, so die Freiheitliche Gemeinderätin Sabine Zoderer.

„Wir wollten mit unserem Antrag sicherstellen, dass die demnächst festzulegenden Siedlungsgrenzen korrekt und der Partschinser Realität entsprechend eingetragen werden können. Damit verhindern wir, dass Kulturgrund außerhalb des Dorfkerns unnötigerweise verbaut wird und stellen die Weichen für eine weitere Planung zur Zusammenführung von Unter- und Oberdorf. Nicht zu vergessen sind die Betriebe, denen es verunmöglicht wird, sich zu vergrößern, solange die alte Variante der Umfahrung SS38 im Bauleitplan eingetragen ist“, so Zoderer.

„Die Aussagen von Seiten der Mehrheitspartei, man hätte nach der Löschung keine Verhandlungsbasis mehr, sind ungerechtfertigt. Die Verwaltung ist aufgefordert, Druck auf die Landesregierung auszuüben – die Festlegung der Siedlungsgrenze ist Verhandlungsbasis genug!“, so die Freiheitliche Sabine Zoderer abschließend.

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