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Misslungene Politik führt zu Altersarmut   

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Misslungene Politik führt zu Altersarmut   

Land muss vermehrt bei Wohnungsnebenkosten einspringen 

Rentnern mit einer Mindestrente steht ein Beitrag für Wohnungsnebenkosten zu. Dabei müssen die Ansuchenden ein Alter von mindestens 65 Jahren aufweisen und allein leben. Die Rentenbezüge dürfen einen jährlichen Betrag von 9.000 Euro nicht übersteigen. Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair erkundigte sich mittels einer Anfrage im Landtag über die Situation der Senioren, die auf einen Beitrag angewiesen sind, um die Wohnungsnebenkosten zu bewältigen.

L. Abg. Ulli Mair: „Altersarmut gehört auch in Südtirol zum Alltag und ist die Folge von falschen Entscheidungen in der Politik.“

„Altersarmut gehört auch in Südtirol zum Alltag und ist die Folge von falschen Entscheidungen in der Politik. Viele Senioren sind auf zusätzliche öffentliche Leistungen angewiesen, damit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Allein die steigende Anzahl von Gesuchstellern, die um den Beitrag für die Wohnungsnebenkosten ansuchen, macht deutlich, wie sich die Situation in Südtirol zuspitzt“, hält die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Aussendung die Problematik fest.

„Gerade die ältere Generation hat Südtirol zu dem aufgebaut, was es heute ist. Diesen Menschen haben wir etwas zurückzugeben. Es darf nicht sein, dass Menschen in Südtirol im Alter ein Sozialfall werden und in Altersarmut enden“, so Ulli Mair.

„Die SVP als Regierungspartei hat es in den vergangenen Jahren verabsäumt die Renten mit den Mitteln aus dem Landeshaushalt auf das Lebensminimum anzuheben. Darüber hinaus wurde es auf allen politischen Ebenen verabsäumt neue Wohnformen für selbständige Senioren zu fördern. Die Folge ist, dass unsere Senioren bei der öffentlichen Hand um zusätzliche Sozialleistungen und Beiträge ansuchen müssen“, kritisiert die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair.

„Während im Jahr 2017 insgesamt 256 Senioren in Südtirol auf den Beitrag für Wohnungsnebenkosten angewiesen waren, so stieg die Zahl auf 447 im Jahr 2019. Selbst die Landesregierung geht davon aus, dass in den kommenden Jahren die Nachfrage weiter steigen wird“, hält Mair fest und führt dies nicht nur auf den demografischen Wandel zurück, sondern auf eine fehlgeleitete Politik der vergangenen Jahrzehnte, die zur Altersarmut führt.

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