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Pleite trotz Corona-Hilfspaket

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„Das Hilfspaket kommt eh schon viel zu spät in die Gänge und wird seinem Anspruch allen helfen zu wollen, bereits jetzt nicht gerecht. Ich fordere die Landesregierung und die Südtiroler Bankinstitute auf, sofort dafür zu sorgen, dass Unternehmen und Familien umgehend zu den Banken mit Landesabkommen wechseln können,“ so Andreas Leiter Reber.

Pleite trotz Corona-Hilfspaket

„Viele Südtiroler Unternehmer können die vom Land garantierten Darlehen nicht in Anspruch nehmen, da sie ihr Konto bei der falschen Bank haben“, so der freiheitliche Parteiobmann Andreas Leiter Reber.

„Unsere Betriebe und Familien „dürfen“ sich nun verschulden, für die Darlehen will das Land bürgen. Dieser Schulterschluss zwischen der Landesregierung und den Südtiroler Bankinstituten und den heimischen Garantiegenossenschaften wird von Landeshauptmann Arno Kompatscher als großer Wurf gepriesen, mit dem man „allen Südtirolern“ hilft. Abgesehen davon, dass gar einige Unternehmen mittelfristig nicht im Stande sein werden, die derzeitigen und künftigen Verluste wettzumachen und auf den Schulden sitzen bleiben werden, fallen viele Betriebe sogar durch diesen Rost der Verschuldungshilfe“, ärgert sich der freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Zwar könnten dem Abkommen zwischen Land und den drei heimischen Banken auch alle anderen Banken beitreten, um die vorgesehenen Sofortkredite und Darlehen ausbezahlen zu können, was aber viele Banken in unserem Land nicht getan haben. So haben zum Beispiel zahlreiche Kunden italienischer Bankfilialen nicht einmal die bittere Möglichkeit diese Corona-Kredite des Landes in Anspruch zu nehmen. Südtiroler Unternehmer, die daraufhin zur Südtiroler Sparkasse oder zur Volksbank wechseln wollten, wurden abgewiesen, denn in der derzeitigen Situation würden dort keine neuen Konten eröffnet werden. Wer also bei der falschen Bank ein Konto hat, wird zahlungsunfähig und muss Konkurs anmelden“, so Leiter Reber.

„Das Hilfspaket kommt eh schon viel zu spät in die Gänge und wird seinem Anspruch allen helfen zu wollen, bereits jetzt nicht gerecht“, bemängelt Leiter Reber. Er fordert die Landesregierung und die Südtiroler Bankinstitute auf, sofort dafür zu sorgen, dass Unternehmen und Familien umgehend zu den Banken mit Landesabkommen wechseln können.

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