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Hilfe für Unternehmen – die Zeit drängt!

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Oscar Fellin – Obmann der Freiheitlichen Jugend

Die Wirtschaft in Südtirol steht still. Doch wie geht es weiter? Falls die Coronakrise mit den verbundenen Ausgangsbeschränkungen noch länger andauert, werden viele Betriebe ihre Tätigkeit drastisch verkleinern oder sogar aufgeben müssen. Was größere Unternehmen eine Zeit lang aushalten, schaffen kleinere und mittelständische Unternehmen nicht. Diesen gilt es umgehend Soforthilfen bereitzustellen: Möglichst rasch, möglichst unbürokratisch.

Ein Blick Richtung Norden macht deutlich: Es fehlt an Tempo! Staaten wie Österreich, Deutschland oder die Schweiz, die allesamt deutlich später von der Krise getroffen wurden, konnten innerhalb kürzester Zeit die Auszahlung staatlicher Hilfsmittel an krisengebeutelte Unternehmen sicherstellen. Hierzulande kam die Landesregierung über bloße Ankündigungen bisher nicht hinaus.

Es geht hier auch um die Jugend, die bekanntlich die Zukunft eines jeden Landes ist. Eine im Vergleich zu umliegenden Regionen länger anhaltende wirtschaftliche Durststrecke würde das Problem der Abwanderung von jungen, qualifizierten Arbeitskräften ins Ausland verschärfen. Diese würden besonders für die Zeit des Wiederaufschwungs nach der Krise fehlen, der Wirtschaftsstandort Südtirol würde langfristig geschwächt. 

Es bleibt zu hoffen, dass trotz eines „extrem erschwerten Krisenmanagements“ aufgrund eines sehr eingeschränkten autonomen Handlungsspielraums, das Landeshauptmann Arno Kompatscher kürzlich eingestehen musste, bald schon Taten auf die Ankündigungen der vergangenen Woche folgen und Unternehmen endlich Geldmittel zur Verfügung gestellt werden – die Zeit drängt!

Oscar Fellin
Obmann Freiheitliche Jugend

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