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Panikmache fehl am Platz – Fahrlässiges Management erst recht!

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Panikmache ist fehl am Platz – Fahrlässiges Management erst recht!

Das Krankenhaus Meran wird zum Zentrum für Viruserkrankte. Das Personal arbeitet unzureichend geschützt mit den infizierten COVID-19 Patienten.
ALR: „Das Südtiroler Krankenhauspersonal ungeschützt mit den infizierten Patienten arbeiten zu lassen ist völlig verantwortungslos und spottet den Schutzempfehlungen und erlassenen Schulschließungen und muss für die Verantwortlichen in Politik und Sanitätsbetrieb Konsequenzen haben.“

„Ärzte und Krankenpfleger des Krankenhauses Meran wurden informiert, dass das Krankenhaus zur zentraler Behandlungsstelle für COVID-19 Patienten in Südtirol eingerichtet wird,“ teilt der freiheitliche Parteiobmann Andreas Leiter Reber in einer Aussendung mit. „Patienten der Intensivstation wurden am Samstag mit dem Hubschrauber bereits in andere Krankenhäuser verlegt und schon am Abend wurde der erste COVID-19 Patient aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt standen den Ärzten und Pflegern auf der Meraner Intensivstation ganze zwei geeignete Schutzmasken mit dem Schutzfaktor FFP3 zur Verfügung,“ so Leiter Reber.

Erst im Laufe der Nacht sollen weitere 60 Masken nach Meran geliefert worden sein. „Auch diese Masken reichen längst nicht aus, um das Krankenhauspersonal umfassend zu schützen, denn die zertifizierten Schutzmasken verlieren bereits nach einer Nutzung von sechs Stunden ihre Schutzgarantie. Während das Krankenhauspersonal in Ländern wie Österreich mit medizinischen Vollschutzanzügen geschützt wird, ist das Krankenhauspersonal in Meran mit den gewöhnlichen Kitteln und zu wenigen Masken im direkten Kontakt mit den infizierten Patienten,“ kritisiert Leiter Reber.

„Bei aller falschen und unangebrachten medialen Panikmache der Bevölkerung, müssen besonders jene Menschen, die sich beruflich um unsere infizierten Mitmenschen kümmern, bestmöglich geschützt werden und dürfen keiner vermeidbaren Gefahr ausgesetzt werden. Sie sorgen sich oft weniger um sich selbst als um ihre Kinder und älteren Familienmitglieder, für die eine Ansteckung eine echte Gefahr darstellt,“ warnt der freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Selbstverständlich hat die Landesregierung auch die Pflicht sich über die indirekten negativen Auswirkungen des Coronavirus auf die Südtiroler Gesellschaft und Wirtschaft Gedanken zu machen und es werden auch finanzielle, unterstützende Maßnahmen notwendig werden, das oberste Gebot der Stunde bleibt aber der Schutz der Bevölkerung und die Eingrenzung des Infektionsherdes. Das Südtiroler Krankenhauspersonal ungeschützt mit den infizierten Patienten arbeiten zu lassen ist völlig verantwortungslos und spottet den Schutzempfehlungen und erlassenen Schulschließungen und muss für die Verantwortlichen in Politik und Sanitätsbetrieb Konsequenzen haben,“ schließt der freiheitliche Parteiobmann.

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Mit Versprechungen ist den jungen Südtirolern nicht geholfen!
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