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Sorge oder Hysterie? | FREIGEIST

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Sorge oder Hysterie?

von Pius Leitner

Anscheinend hat eine neue Zeitrechnung begonnen, die Zeit nach Greta. Nahezu alle gesellschaftlichen Gruppen, Gewerkschaften, Verbände, Kirchen, Medien und Parteien singen das Klagelied auf den Klimawandel, wenn nicht gar auf den bevorstehenden Weltuntergang. Wer an der angeblichen Hauptschuld des Menschen auch nur den geringsten Zweifel äußert, wird nicht nur an den Pranger gestellt, er wird geradezu geächtet. Die linke Reichshälfte hat gemerkt, dass man mit diesem Thema Wahlen gewinnt und schwingt nun euphorisch die Klimakeule. Dabei ist es eine urkonservative Forderung, mit natürlichen Rohstoffen und mit der Umwelt insgesamt verantwortungsvoll umzugehen, den Raubbau an der Natur zu verhindern und fossile Treibstoffe durch Alternativen zu ersetzen. Das gebietet die Vernunft.

Die Zahl jener, die eine Erderwärmung bestreitet, dürfte ähnlich hoch sein wie jene der Anhänger einer Erdscheibentheorie. Ich habe aber den Eindruck, dass inzwischen der Boden einer sachlichen und seriös wissenschaftlichen Diskussion verlassen wurde und ein links-grüner ideologischer Glaubenskrieg das Thema beherrscht. Was ist rational notwendig und was ist irrationale Hysterie? Da ist sich auch die Wissenschaft nicht einig.

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