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Freiheitliche Politik wirkt: Schuler unterstützt Forderung zum Ausbau mobiler Schlachtmethoden

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Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler hat sich in einem Interview mit der Tageszeitung „Dolomiten“ für ein landesweites Angebot der hofnahen Schlachtung ausgesprochen. Damit entspricht er den Anfang September von den Freiheitlichen gestellten Forderungen zum Thema. Der freiheitliche Abgeordnete Andreas Leiter Reber zeigt sich erfreut über die Reaktion und sieht sich in seinem Anliegen nach einer Förderung der tierschonenden, mobilen Schlachtung bestätigt.

„Wir Freiheitlichen haben am 04. September im Landtag einen Antrag eingereicht, mit dem wir die Landesregierung auffordern, das mobile Schlachten in Südtirol ideell, materiell und finanziell zu unterstützen und zu fördern. Es freut mich, wenn sich der Landesrat für Landwirtschaft bereits wenige Tage später für diese fortschrittliche, auf das Tierwohl bedachte Art des Schlachtens ausspricht. Ich erwarte mir, dass unser Antrag demnächst bei seiner Behandlung im Plenum große Zustimmung erfahren wird“, so Leiter Reber.

„Die Schlachtung von Nutztieren mittels mobiler Schlachtanlagen direkt am landwirtschaftlichen Betrieb ermöglicht eine weitgehend stressfreie Schlachtung, die im gewohnten Umfeld des Nutztieres stattfindet und den Lebendtiertransport entfallen lässt. Die erforderliche Lebendbeschau durch einen Tierarzt, die Ruhigstellung und Betäubung mittels Bolzenschuss durch einen befähigten Schlachter, sowie das Entbluten und Töten in einem entsprechend ausgerüsteten Fahrzeug werden direkt am Herkunftsbetrieb des Tieres umgesetzt. Das Tierleid wird im Vergleich zur konventionellen Schlachtung auf ein Minimum reduziert. Die Fleischqualität verbessert sich erheblich, da die Tiere bei einer mobilen Schlachtung keine Stresshormone freisetzen“, so Leiter Reber über die vielseitigen Vorteile einer hofnahen Schlachtung.

„Ein auf das Tierwohl bedachter, regionaler Kreislauf bringt in der Viehzucht hochqualitative Nischenprodukte hervor, welche Südtirol wohltuend von den Haltungsbedingungen in großen Agrarbetrieben in und außerhalb Europas, den Tiertransporten, fraglichen Handelsabkommen und Fleischimporten abheben können“ so Leiter Reber über die Chancen, die eine mobile Schlachtung in sich birgt.

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