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Kaltern: Landesregierung ließ Gemeinde bei der Flüchtlingsunterbringung im Unwissen!

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Als schmerzliches Beispiel von Arroganz der Macht bezeichnen die Kalterer Freiheitlichen das Vorgehen der Landesregierung im Zusammenhang mit der nun geplatzten Flüchtlingsunterbringung in Kaltern.

„Wie versprochen wollte ich mittels Anfrage bei der letzten Gemeinderatssitzung in Erfahrung bringen, wie viel Steuergeld der Hickhack zwischen Land und Gemeinde um die geplante Flüchtlingsunterbringung in Kaltern gekostet hat. Die Antwort war ein Schlag ins Gesicht für alle Südtiroler Gemeindeverwalter“, so der freiheitliche Gemeinderat in Kaltern, Dietmar Zwerger.

„War der erste Teil der Antwort, für die Gemeinde wären keine diesbezüglichen Kosten entstanden, noch begrüßenswert, kann man sich über die darauffolgende Diskussion im Plenum nur noch wundern. Ich machte den Ausschuss darauf aufmerksam, dass auch eventuelle Lokalaugenscheine, Aussprachen und Treffen Kosten verursachen und wollte mir diese beziffern lassen. Achselzuckend wurde mir daraufhin geantwortet, dass es keine wie auch immer gearteten Aussprachen oder dergleichen mit der Landesregierung gab. Es hätte zudem weder eine telefonische Kontaktaufnahme noch einen Schriftverkehr gegeben. Laut der mir erteilten Auskunft wurde die Gemeinde zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Weise von der Landesregierung informiert“, so Zwerger.

„Die Landesregierung hat also nicht nur Beschlüsse, sowohl des Kalterer Gemeindeausschusses sowie des Gemeinderates, ignoriert. Sie ließ die betroffene Gemeinde bis zuletzt im Ungewissen. So sieht Machtarroganz aus, so werden Gemeinden vorgeführt und gewählte Volksvertreter entmündigt,“ so Dietmar Zwerger abschließend.

 

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