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Abwanderung führt zur Überfremdung  

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Mehr Anreize für Einheimische anstatt für Nicht-EU-Bürger

Die Abwanderung meist junger Menschen hat in Südtirol viele Gründe. Die niedrigen Löhne, der Mangel an leistbaren Wohnraum oder der Rückbau von Strukturen befeuern das Phänomen. Auf die Abwanderung folgt die Überfremdung. Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair verweist auf die autonomiepolitischen Konsequenzen.

„Südtiroler Gemeinden, die von der Abwanderung betroffen sind, machen deutlich, dass vielfach eine Überfremdung folgt. Die „Fachkräfte“ aus Afrika und die Zuwanderer aus dem arabischen Raum können definitiv nicht die Folgen der Abwanderung kompensieren. So lag der Ausländeranteil im Jahr 2017 in Franzensfeste bei 25,3 Prozent, in Waidbruck bei 18,1 Prozent und in der Gemeinde Brenner bei 16,3 Prozent. In Franzensfeste ist darüber hinaus bereits eine Moschee entstanden“, hält Ulli Mair in einer Aussendung einleitend fest.

„Während Nicht-EU-Bürger bei Förderungen wie Mietbeiträgen unverhältnismäßig überrepräsentiert sind, fehlen steuerliche Anreize für Einheimische“, kritisiert die freiheitliche Landtagsabgeordnete. „Entlastungen für Familien und junge Menschen, die sich eine eigene Existenz aufbauen, wurden von der SVP vernachlässigt und stattdessen wurde der rote Teppich für Einwanderer ausgerollt“, gibt Mair zu bedenken.

„Mit der Überfremdung sind unweigerlich autonomiepolitische Fragen verbunden. Südtirols Autonomie basiert auf dem Minderheitenschutz der deutschen und ladinischen Volksgruppen. Ein steter Rückgang könnte am Fundament der Autonomie rütteln“, so die freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Die Landesregierung hat es verabsäumt die Weichen in Richtung Zukunft zugunsten der einheimischen Bevölkerung zu stellen. Das leistbare Wohnen, der hohe Steuerdruck und die bürokratische Belastung sind Baustellen, die vernachlässigt worden sind und die der Taten bedürfen“, betont Ulli Mair abschließend.

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