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Integration verlangt Anpassung

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Keine Sonderbehandlungen für muslimische Kinder und Jugendliche an den Schulen

Die Aufdeckung des Broschürenskandals durch die Freiheitlichen erwirkte die Rücknahme des Ratgebers „Muslimische Kinder und Jugendliche in der Schule”, welcher den Angehörigen einer bestimmten Religionsgemeinschaft eine Sonderbehandlung eingeräumt hätte. Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair stellt klar, dass die Integration die Anpassung seitens der Ausländer verlangt.

„Grundvoraussetzungen für die Integration sind Sprachkenntnisse, der Respekt vor unseren Werten sowie den Gesetzen und dem Rechtsstaat. Das Einräumen von Sonderrechten oder Sonderbehandlungen für eine bestimmte Religionsgemeinschaft und die Orientierung der Mehrheitsbevölkerung an deren Werten gehören nicht zur Integration“, hält die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Aussendung einleitend fest.

„Wie dennoch ein Machwerk wie die Broschüre „Muslimische Kinder und Jugendliche in der Schule” angeblich unbemerkt von den Führungskräften bis an Südtirols Schulen gelangen konnte, wird sich hoffentlich bald aufklären. Es wäre davon auszugehen, dass die Verantwortlichen im Schulamt wissen, wie Integration funktioniert, was sie verlangt und welche Maßstäbe sie setzt. Alles andere bewirkt das genaue Gegenteil und fördert die Bildung von Parallelgesellschaften“, unterstreicht Mair.

„An den Schulen muss klar kommuniziert werden, dass die Integration Anpassung seitens der Ausländer – unabhängig welcher Herkunft und Religionszugehörigkeit – verlangt. Das Erlernen der Sprache ist eine klare und unmissverständliche Forderung, der es nachzukommen gilt“, fordert die freiheitliche Landtagsabgeordnete mit Nachdruck.

„Die Autonomie der Schulen mag gut und recht sein, aber ein Mindestmaß an Kontrolle, ob die Vorgaben eingehalten werden und welche „Ratgeber“ an die Schulen verteilt werden, muss gewährleistet sein. Es geht um nichts Weniger als die Zukunft unserer Kinder und deren Ausbildung. Das Schulamt täte gut daran, aus dem Skandal zu lernen und die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen“, so Ulli Mair abschließend.

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