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Aufgeblähter PR-Apparat der Landesregierung

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Kein Verständnis für zusätzliche acht Regierungssprecher

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair zeigt kein Verständnis für die weitere Potenzierung des Mitarbeiterstabes der Landesregierung für die Öffentlichkeitsarbeit. Bereits seit der vergangenen Legislaturperiode kann die Landesregierung auf eine zwölfköpfige Mannschaft von Journalisten zurückgreifen, welche ein positives Bild der Regierung vermitteln sollen. Nun soll jedes Regierungsmitglied zusätzlich einen weiteren Sprecher erhalten.

„Weshalb künftig bis zu 20 Personen für die Öffentlichkeitsarbeit der Landesregierung tätig sein sollen, ist nicht nur nicht nachvollziehbar, sondern zeugt von Hedonismus“, kritisiert Ulli Mair in einer Aussendung einleitend. „Es kann nur gemutmaßt werden weshalb ein derartiger Propagandaapparat aufgebaut werden soll, aber anscheinend muss die Landesregierung die Notwendigkeit verspüren ihre Arbeit besser verkaufen zu können“, so Mair.

„Abgesehen von den zusätzlichen Kosten und der Inanspruchnahme von Ressourcen, die an anderer Stelle fehlen werden, hätte unser Land primär die Personalprobleme im Gesundheitswesen zu bewältigen anstatt den PR-Stab der Landesregierung weiter aufzustocken“, gibt die freiheitliche Landtagsabgeordnete zu bedenken.

„Es ist ein fatales Signal seitens der Landesregierung, dass das eigene Erscheinungsbild eine derartige Priorität genießt. Mittels einer Anfrage wollen wir die Hintergründe zu diesem Schritt der Landesregierung erörtern und fordern sie gleichzeitig auf, diese geplante Maßnahme zurückzunehmen“, so Ulli Mair abschließend.

 

 

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