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Frick: Kurzfristige Lösungen für zu lange Wartezeiten in der Sanität

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Der freiheitliche Bezirksobmann Bozen Stadt Und Land, Walter Frick, weist abermals auf die enorm zugespitzte Wartezeiten-Lage im Südtiroler Sanitätswesen hin und fordert kurzfristige Maßnahmen im Sinne der Patientensicherheit.

„Die Wartezeiten an Südtirols Krankenhäusern, sei es bei den Facharztvisiten als auch bei Eingriffen und Operationen, sind unverändert schlecht. Die Verbraucherzentrale hat anhand einer Datenanalyse der Datenbank des Südtiroler Sanitätsbetriebs erörtert, dass die Vormerkzeiten für Fachvisiten im Zeitraum September 2009 bis Juli 2017 im Schnitt um die Dauer von 2,5 Tagen angestiegen sind. Die Wartezeiten summieren sich in vielen Fällen auf ein für den Patienten unerträglich hohes Maß hoch. Es ist schlichtweg inakzeptabel, wenn – so wie bei einem mir zugetragenen Fall – ein Patient mit der Diagnose Kreuzbandriss zwei Wochen lang auf eine Magnetresonanztomographie warten muss. Dem Betroffenen blieb nichts anders übrig als in eine Privatklinik aufzusuchen, wo nach wenigen Stunden alle notwendigen Untersuchungen vorgenommen wurden.  Diese Vorfälle sind nicht unbedingt eine gute Visitenkarte des Gesundheitsbetriebes in Südtirol, im sogenannten Wohlstandsland!“, so Frick.

Der freiheitliche Bezirk „Bozen Stadt u. Land“ bekräftigt die Forderungen der Landespartei für eine schnelle, kurzfristige Lösung für die viel zu langen Wartezeiten in der Sanität:

  • Die Einführung eines einheitlichen EDV-Systems im Südtiroler Gesundheitswesen: sämtliche Südtiroler Krankenhäuser müssen untereinander mit einem einheitlichen EDV-System vernetzt werden. Das bereits seit Jahren gut funktionierende EDV-System des Krankenhauses Bruneck kann als Vorbild für ganz Südtirol dienen.
  • Die Wiedereinführung einer Rückvergütungsregelung, um die öffentlichen Einrichtungen zu entlasten. Eine enge Zusammenarbeit mit allen medizinischen -auch mit privaten- Einrichtungen soll zudem vermehrt gefördert werden.
  • Um Wartezeiten zügig abzubauen, sollen Krankenhausärzte, beispielsweise am Wochenende oder am Feierabend, privat Leistungen anbieten dürfen. 50 Prozent der Einnahmen gehen als Entgelt für die Benützung der Räumlichkeiten und der Instrumente ans Krankenhaus.

 

Bezirksobmann von Bozen Stadt und Land

Walter Frick

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