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Römische Entgleisung ist Angriff auf die Autonomie

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Bozen – Der freiheitliche Parteiobmann Andreas Leiter Reber bezeichnet die unwürdigen Szenen im römischen Parlament im Zuge der Debatte zur doppelten Staatsbürgerschaft für die Südtiroler als völlig inakzeptabel: „Die Szenen und Äußerungen, die sich im italienischen Parlament anlässlich der Einräumung des Rechts für uns Südtiroler auf die österreichische Staatsbürgerschaft abgespielt haben, erinnern an dunkle Zeiten, die unser Land miterleben musste. Allein die Anfeindungen seitens einiger Parlamentarier, die gegen die deutsche und ladinische Minderheit in einem fremden Nationalstaat gefallen sind, stellen einen klaren Angriff auf unsere Autonomie da und zeigen in aller Deutlichkeit auf, wie zerbrechlicher dieser Schutz für Südtirol sein kann. Obwohl sich Italien mittels internationaler Verträge an den Schutz der deutschen und ladinischen Minderheit verpflichten müsste, gehören derartige Attacken leider nach wie vor zum guten Ton in den nationalistischen Kreisen.

Italien kann und darf nicht bei der doppelten Staatsbürgerschaft für die Südtiroler mit zweierlei Maß rechnen. Während die italienische Staatsbürgerschaft an Italiener beispielsweise am Balkan großzügig vergeben wird, darf dieser Staat den Minderheiten innerhalb seiner Grenzen dieses Recht nicht absprechen. Die doppelte Staatsbürgerschaft für die Südtiroler ist ein individuelles Recht, das nicht spaltet oder ethnische Gräben aufwirft. Es ist ein Recht, das jeder gemäß seiner eigenen Entscheidung in aller Freiheit annehmen kann. Es wäre ein falsches Signal, wenn sich Italien gegen dieses persönliche Recht der Südtiroler Bürger stellen würde.“

 

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