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SPRAR-Programm muss auslaufen

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Glaubwürdigkeit der SVP endet bei Asylpolitik – Bezirksobmann Taibon fordert einen Aufnahmestopp

Ein großer Teil der Pustertaler Gemeinden wurde seitens der SVPD-Landesregierung regelrecht ins SPRAR-Programm zur Aufnahme von Asylwerbern gezwungen. Die Drohkulisse mit drakonischen Sanktionen seitens der Landesregierung gegenüber unwilligen Gemeinden war ein handfestes Argument, um das Land mit Asylunterkünften zu überziehen. Der Freiheitliche Bezirksobmann des Pustertals, Lois Taibon, sieht im SPRAR-Programm keine Lösung zur Bewältigung der Folgen der illegalen Masseneinwanderung und fordert nun den Rückbau der Einrichtungen. Dank des neuen Innenministers in Rom konnte die Anzahl der Neuankünfte von Illegalen massiv gesenkt werden und dieser Entwicklung ist auch hierzulande Rechnung zu tragen.  

„Die Freiheitlichen sehen die unbegrenzte Aufnahme von Asylwerbern in Südtirol und insbesondere in den Landgemeinden sehr kritisch“, erklärt der freiheitliche Bezirksobmann Lois Taibon. „Der Zuzug von Migranten, Illegalen und Asylwerben über das Mittelmeer konnte eingedämmt werden. Deshalb ist es an der Zeit die Strukturen, die im Rahmen des SPRAR- oder CAS-Programms entstanden ist, zurückzubauen“, hält Lois Taibon einleitend in einer Pressemitteilung fest.

„Bislang hat die regierende SVP dieser politischen Entwicklung keine Würdigung entgegengebracht und hält weiterhin an den Asylstrukturen im ganzen Land fest. Auch nach den Wahlen wird die SVP an ihrer linken Gesinnungspolitik festhalten und weder die Probleme, welche durch die illegale Masseneinwanderung entstanden sind noch die Frage nach der Unterbringung von Asylwerben klären“, gibt der freiheitliche Bezirksobmann zu bedenken.

„Zurecht leisten einige Gemeinden Widerstand an dieser Art der Politik und sprechen sich gegen die Aufnahme von Asylanten aus. Nach den ständigen Gewaltausbrüchen von Illegalen und Migranten in Bozen und aufgrund der unsicheren Lage in Europa sind die vielen Ängste und Befürchtungen der Bevölkerung mehr als berechtigt und nachvollziehbar“, betont Taibon.

„Die verantwortliche SVP zollt der neuen politischen Situation keine Aufmerksamkeit und hätte längst schon handeln müssen. Der Abbau und die Schließung der Unterbringungsstrukturen für Asylwerber hätten lange schon in die Wege geleitet werden müssen“, fordert Lois Taibon abschließend.

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