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Herr Landeshauptmann, wir Bauern sind keine Wasserverschwender!

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Der freiheitliche Landtagskandidat und Vinschger Bezirkssprecher Werner Perkmann meint: „Ich sorge mich um Bewirtschaftung unserer Bergbauernhöfe. Die von der SVP-Landesregierung sklavisch übernommene staatlicher Vorgabe, jedes noch so kleine Wasserrinnsal mit Restwasser zu besetzen, ist höchst beunruhigend. Auch die Bestimmung, dass jeder Gartenschlauch zur Bewässerung der Felder mit einer Wasseruhr auszustatten ist, ist total überzogen. Wir Bauern werden von der SVPD-Landesregierung als Wasserverschwender hingestellt!

Als Präsident des Bodenverbesserungskonsortiums St. Martin im Kofel und Delegiertenratsvertreter im Landesverband der Konsortien kenne ich die bestehende Wasserverfügbarkeit in Südtirol. Viele Bergbauernhöfe, ja ganze Gebiete, wie der Vinschger Sonnenberg oder das Rittner Hochplateau leiden heute schon unter akuten Wassermangel. Zudem gibt es in Südtirol viele kleinere Gebiete, wie der Marteller Sonnenberg oder der Schlanderser Nördersberg, die bei Trockenheit nicht genügend Wasser zur Verfügung haben. Viele Obstbaugebiete auf den Hanglagen der großen Seitentäler, sind auf die Bewässerung der Bergbäche angewiesen.

Dabei weist Südtirol den pro Hektar den geringsten Wasserverbrauch Italiens auf!

Daher ist es unverständlich, dass die SVPD-Landesregierung uns Bauern solche bürokratischen Auflagen zur Einhaltung der Restwassermengen macht. Warum orientieren wir uns nicht an unseren Trentiner Nachbarn? Dort ist die Restwassermenge nur ab einer Untergrenze einzuhalten und zu kontrollieren. Diese Untergrenze sollte bei einer Schüttmenge von 50sec/l liegen. Denn wir Südtiroler sollen keine Vorgaben, die in Italien vielleicht sinnvoll sein mögen, in Südtirol sklavisch einführen – und dann am Ende noch mit deutscher Gründlichkeit kontrollieren!“ so Werner Perkmann abschließend.

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