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Vereinbarkeit Familie/Beruf verbessern, Ungarn zeigt es vor!

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Bozen – Der freiheitliche Generalsekretär Florian von Ach meint: „Die Frage der Geburtenrate ist eine Zukunftsfrage für unser Volk. Die Politik muss alles daran setzen, dass sich unsere Südtiroler Landsleute den Kinderwunsch erfüllen können. Dabei wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein entscheidender Punkt sein. Hier ist unser europäisches Nachbarland Ungarn vorbildhaft: seit dem Amtsantritt der Regierung von Viktor Orban gilt die Devise, man müsse die demographische Krise, in die Ungarn seit Jahren geschlittert ist, aus eigener Kraft und ohne Massenzuwanderung meistern. So wurden nach Angabe der Familien-Staatssekretärin Katalin Novak die Familienbeihilfe verdoppelt, es wurden, im Gegensatz zu Südtirol, die Krankenhäuser im ländlichen Raum gestärkt und die dortigen Geburtenstationen ausgebaut, um den Frauen eine sichere, angenehme und heimatnahe Geburt zu ermöglichen. Aber insbesondere beschreitet die Orban-Regierung in den Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf neue Wege: gleitende Arbeitszeiten, Tele-Arbeit, Home-Office sollen nach dem Willen der Orban-Regierung in der öffentlichen Verwaltung zum Alltag werden, um für Frauen mit Kindern als Arbeitgeber attraktiv zu werden. Denn Frauen sollen die Gewissheit haben, dass sie nach der Geburt wieder möglichst reibungslos ins Berufsleben einsteigen können! Dies wird die öffentliche Verwaltung in Ungarn zu einem attraktiven Arbeitgeber machen, der damit gegenüber dem Privatsektor konkurrenzfähig wird und diesen unter Druck setzen kann, in Bezug auf Familienfreundlichkeit ebenfalls nachzuziehen. Dies wäre ein Vorbild für Südtirol, wo die Landesverwaltung unter Nachwuchsmangel und schlechter Stimmung stöhnt!“ so Florian von Ach abschließend.

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