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Planlose Standortspiele mit Bozner Museen beenden!

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Bozen – Der freiheitliche Generalsekretär Florian von Ach meint dazu:  „Laut Medienberichten plant PD-Landesrat Christian Tommasini die Verlegung des Archäologiemuseums sowie des Stadtmuseums Bozen von der Altstadt an einen peripheren Standort in Bozen Süd oder auf den Virgl. Dies vor allem deshalb, weil es ihm nicht gelungen ist, mit den Eigentümern der Immobilien im Umfeld der beiden Museen zu einer tragfähigen Einigung zu kommen. Entstehen soll daraus ein neuer „Museumspool“ – dazu ist festzustellen, dass solche Sandkastenspielchen mit an sich gut geführten Institutionen völlig überflüssig und schädlich sind. Die Bozner Altstadt ist der geeignete Standort für das Ötzi-Museum, eine Verlegung nach Bozen Süd würde vermutlich in den Augen des PD die eigene Wählerschaft gnädig stimmen, wäre aber ein nicht wieder gut zu machender Verlust für den Bozner Tourismus und wohl auch für die Erreichbarkeit und Popularität des Archäologiemuseums.

Ähnlich verhält es sich beim Stadtmuseum – es ist ein Skandal, dass die bedeutenden Sammlungen des Museums aufgrund der Verhinderungstaktik der Bozner Stadtverwaltung nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ein neuer Standort ist das letzte, was dieses traditionsreiche Haus braucht – vielmehr muss endlich eine zügige Sanierung des Museumsgebäudes erfolgen. Mit der geplanten Eröffnung des Innenhofes als Grünfläche wurde endlich ein erster Schritt in die richtige Richtung gemacht und der Bozner Bevölkerung ein Stück ihrer Stadt wieder zurückgegeben.

Eine intelligente Strategieplanung würde alles daran setzen, dass Stadtmuseum und Archäologiemuseum sich gegenseitig ergänzen und eine Symbiose eingehen. Dazu bedarf es aber keiner Verlegung auf den Virgl oder gar nach Bozen Süd, samt ungeahnter Zusatzkosten für den Steuerzahler, sondern einer vernünftigen Verhandlungslösung, die Erweiterungsmöglichkeiten für das Archäologiemuseum und endlich eine Neueröffnung für das Stadtmuseum ermöglicht. Alles andere wäre ein weiteres irreales Großprojekt, mit denen Bozen in diesen Vorwahlzeiten bereits mehr als ausreichend bedacht wurde.“

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