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SVP entdeckt vor den Wahlen die Wohnungsnot der Studenten

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Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Hannes Zingerle nimmt die angekündigten Maßnahmen der Landesregierung hinsichtlich der Angebotserweiterung an Studentenheimen zur Kenntnis und übt Kritik am bisherigen Verhalten der SVP. Mehrmals wies Zingerle im laufenden Jahr bereits auf die Problematik der fehlenden Wohnungsmöglichkeiten für Studenten in Südtirol hin. Gerade dann, wenn die Landesregierung Mitte Jänner 2018 der Errichtung von drei neuen Masterstudiengängen zugestimmt hatte.

„Zusätzliche Studenten bedeutet natürlich auch eine Bedarfssteigerung bei den Wohnmöglichkeiten. Für Studierende an universitären Einrichtungen in Südtirol bietet das Land 656 Wohnmöglichkeiten in Heimen oder Apartments an. Die Auslastung – speziell in Bozen – ist jedoch bereits erreicht und auf dem freien Markt gibt es zu wenige leistbare Unterkünfte“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Zingerle, welcher daraufhin einen Beschlussantrag einreichte.

„Der Landtag lehnte im März mehrheitlich diesen Beschlussantrag zur Erhöhung der Anzahl von Studentenwohnungen ab. Der Antrag sah vor, sämtliche verwaltungstechnischen Schritte in die Wege zu leiten, um die Anzahl an Wohnmöglichkeiten für Studenten an universitären Einrichtungen in Südtirol an das Verhältnis zur Entwicklung der Studienplätze zu koppeln. Einige Monate vor den Wahlen entdeckt nun plötzlich die SVP die Problematik der Wohnungsnot der Studenten und macht großspurige Ankündigungen, die aller Wahrscheinlichkeit am 22. Oktober 2018 vergessen sein werden“, so Zingerle.

„Anscheinend ist nun auch bei der SVP die Einsicht gereift, dass jede weitere geplante Expansion der Universität von Bozen nur dann Sinn macht, wenn die Studenten untergebracht werden können. Ein weiteres Wachstum ohne entsprechende Infrastrukturen ist nicht durchführbar“, so Zingerle abschließend.

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