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Langzeitkrankenhaus Firmian: Führung nicht an Auswärtige geben

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Langzeitkrankenhaus Firmian

Pitarelli: Führung nicht an Auswärtige geben

Die Führung des Langzeitkrankenhauses Firmian sollte nur an ein Südtiroler Unternehmen vergeben werden. Noch besser sei es, die Führung wie bisher unter der Obhut der Sanitätseinheit zu belassen. Dies stellt die frühere Bozner Gemeinderätin und Freiheitlichen-Kandidatin Anna Pitarelli in einer Aussendung fest. Anlässlich der unguten Erfahrungen mit einer auswärtigen Firma beim Behindertentransport könne man sein Vertrauen nicht mehr in eine landesfremde Betreuung setzen. Die Höhe der Ausschreibungssumme von 31,2 Millionen Euro werde aber Bewerber von auswärts anlocken. Dies könne dazu führen, dass die 1200 Langzeitpatienten von Fachkräften ohne Kenntnis der deutschen Sprache und der Südtiroler Mentalität betreut werden, schreibt Pitarelli weiter in der Presseaussendung. Zum widerholten Male könnte es damit die Schwächsten der Gesellschaft betreffen, Opfer von Einsparungen ohne Bedacht auf ihre sozialen Erfordernisse zu werden.

Die mögliche Auslagerung der Dienste würde auch das Lohnniveau senken. Das werde sich auf die Intensität und Qualität der Pflege auswirken. Es sei darum erforderlich, die Vergabe zu überdenken oder zumindest die Anforderungen so zu gestalten, dass die beabsichtigten Einsparungen nicht zu Lasten der Patienten gehen, heißt es abschließend in der Presseaussendung.

 

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