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Freiheitliche Jugend kritisiert scheinheilige JG

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Einladung zur blauen Mitgliedschaft

„In Sachen unkontrollierter Masseneinwanderung ist es „fünf vor Zwölf“, in Südtirol herrscht ein massives Sicherheitsproblem und die Volkspartei und deren Nachwuchs glauben tatsächlich, mit einem Sicherheitspaket nach dem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf nun eine glaubwürdige Politik widerzuspiegeln – doch die Südtiroler Bevölkerung lässt sich nicht für dumm verkaufen und wird der SVP dafür im Herbst die Rechnung präsentieren!“, so die Freiheitliche Jugend kritisch in einer Aussendung.

„Dass auch die Junge Generation der SVP nun plötzlich die Sicherheitsproblematik in unserem Land erkennt hat, bestätigt uns in unserer politischen Linie, welche wir seit Jahrzehnten verfolgen. Wie glaubwürdig dieser Vorstoß allerdings jetzt kurz vor den Landtagswahlen ist, vermögen die Südtiroler selbst zu beurteilen. Irgendwie kommt uns dieser Werdegang sehr bekannt vor, denken wir an die Kehrtwende der ÖVP in Österreich kurz vor der Nationalratswahl, als deren Parteiobmann plötzlich Freiheitliche Kernthemen übernommen hat und im Wahlkampf politisch auf einer Wellenlänge mit der FPÖ zu finden war. Der Erfolg hielt sich dabei in Grenzen und die Österreicher machten ihr Kreuzchen weiterhin beim Schmied und nicht beim Schmiedl“, so der Freiheitliche Jugendkoordinator und Landtagsabgeordnete Hannes Zingerle.

In diesem Zusammenhang erinnert die Freiheitliche Jugend die JG an den Beschlussantrag Nr. 659/16-XV vom 24.08.2016. Dieser wurde von der Freiheitlichen Landtagsfraktion mit Erstunterzeichnerin Ulli Mair eingereicht und am 05.10.2016 im Plenum behandelt.

„Einheimische zuerst – Freiheitliche Forderungen zur Regelung der Masseneinwanderung durch Flüchtlinge“ – der Beschlussantrag beinhaltet 10 Punkte im beschließenden Teil, doch jeder einzelne Punkt wurde von der Mehrheit abgelehnt, so u.a. auch die Punkte 3 und 10:

  1. Die Landesregierung macht aus ihren ständigen leeren Worten endlich ernst und verlangt in Rom mit Nachdruck die primäre Kompetenz in Sachen Einwanderung sowie die autonome Entscheidung über Flüchtlingsquoten.
  2. Re-Migration: Südtirol setzt sich tatkräftig dafür ein, dass Scheinasylanten, Wirtschaftsflüchtlinge, Problemfälle, sowie Flüchtlinge aus Regionen, in denen derzeit kein Krieg mehr herrscht, rasch wieder zurückwandern.

„Die Junge Generation der SVP darf sich demzufolge bei ihren eigenen Parteikollegen `bedanken`, dass in Sachen Kompetenz in der Einwanderungsfrage nicht bereits früher Zeichen gesetzt und notwendige Schritte umgesetzt wurden“, erinnert die Freiheitliche Jugend.

„Anstatt nun scheinheilig Freiheitliche Politik zu kopieren laden wir die Möchtegern-Kurz’s ein, das Freiheitliche Mitgliedsformular auszufüllen und unserer Partei beizutreten, um dem Sicherheitsproblem in Südtirol gemeinsam und glaubhaft entgegenzuwirken“, so der Freiheitliche Jugendkoordinator Zingerle abschließend.

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