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Pernter: „Landwirtschaftliche Nutzflächen sind keine Hundeklos“

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Freiheitliche fordern mehr Kontrolle und ausgewiesene „Hundeflächen“

BOZEN Der Landwirtschaftssprecher der Bozner Freiheitlichen prangert in einer Aussendung die zunehmende Verschmutzung der landwirtschaftlichen Flächen durch Hundekot und Müll an. „Immer öfter werden Futterwiesen, Obstanlagen und Weingärten im Großraum Bozen und in vielen anderen Südtiroler Gemeinden mit Hundekot verdreckt oder werden als illegale Deponie für Hausmüll genutzt.“ so Fabian Pernter in einer Aussendung.

„Mit Keimen und Parasiten infizierter Hundekot kann Nutztiere krank machen und bei trächtigen Kühen zum Abort führen. Auch Flaschen, Dosen und Plastikabfälle die auf den Futterwiesen landen stellen eine große Gefahr für die Tiere da.

Abgesehen von der Gefahr für die Tiere, stellt Hundekot auch für uns Menschen ein potentielles Risiko dar, wenn Lebensmittel damit kontaminiert und auf diese Weise Spülwürmer auf den Menschen übertragen werden. Unsere Obst- und Weinflächen dienen nun mal dem Anbau von Lebensmitteln und also solche unterliegen sie strengen hygienisch-sanitären Vorschriften. Niemandem würde es einfallen seinen Hund in den eigenen Gemüsegarten und auf den eigenen Salat machen zu lassen.“ so Pernter weiter.

„Ich fordere die Landesregierung und die Gemeindeverwaltungen auf, die Verschmutzung von landwirtschaftlichen Flächen unter Strafe zu stellen bzw. die illegalen Müllablagerungen gewissenhafter zu ahnden.“ so Fabian Pernter.

Unterstützung bekommt Pernter vom freiheitlichen Parteiobmann Andreas Leiter Reber: „Unsere Wohnsiedlungen wachsen immer mehr in die landwirtschaftlichen Flächen hinein und nicht umgekehrt.“ Leiter Reber appelliert an die Vernunft und das Verständnis der Bürger „die Obstwiesen und Rebäcker als das zu sehen was sie sind, Privatbesitz und Existenzgrundlage unserer Bauern.“ Grundsätzlich hätten Bauern nichts dagegen, wenn Feld- und Konsortialwege zum Sport oder zur Erholung genutzt würden, aber das Eigentum und die Produktion von Lebensmitteln dürfe dabei nicht beeinträchtigt werden. Bei der Ausweisung von neuen Wohnbauzonen plädiert der freiheitliche Parteiobmann für die Einplanung eines Grünstreifens, den die Hundehalter als dezidierte Hundefläche nutzen können. Solche ausgewiesenen Hundeflächen würden sowohl den Interessen der Landwirtschaft, als auch jenen vieler Hundehalter entgegenkommen.

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