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Deutschförderklassen statt Arabisch und Urdu an unseren Schulen!

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Bozen – Die Bozner Freiheitlichen kritisieren, dass die Grundschule Goethe bereits zum wiederholten Male Arabisch, Albanisch und Urdu als Wahlfächer im Ausmaß von einer Stunde pro Woche anbietet. Die Kurse sind nur den jeweiligen Muttersprachlern vorbehalten.

„Wir lehnen dieses Angebot ab, weil es Teil einer verfehlten Integrationspolitik ist. Derzeit können viele Kinder mit Migrationshintergrund dem Unterricht kaum oder nur teilweise folgen, weil sie die deutsche Unterrichtssprache entweder gar nicht oder unzureichend beherrschen. Große Unterschiede der Sprachkompetenz innerhalb der einzelnen Klassen sowie ein sinkendes allgemeines Unterrichtsniveau werden derzeit vermehrt von Eltern beobachtet. Diese Probleme gehen mit verstärkt auftretenden Disziplinschwierigkeiten einher, was der zunehmende Bedarf an Integrationslehrern bestätigt.“, so die stellvertretende Ortsobfrau Dietlind Rottensteiner. „Die Lösung dieser Probleme sehen wir nicht in Arabisch-, Albanisch- oder Urdukursen, sondern in einem intensiven Deutschunterricht speziell für nicht deutschsprachige Kinder. Bevor sie dem Unterricht in den Kernfächern folgen können, sollen sie als geschlossene Gruppe von Fachpersonal gezielt gefördert werden. Ihre Leistungen werden dadurch gestärkt und ihre Integration verbessert. Zudem fordern wir Wahlfächer bzw. Pflichtwahlfächer speziell zur Förderung der leistungsstarken Schüler, damit einem Absinken des Niveaus entgegengesteuert wird. Ziel soll es sein, dass alle Kinder die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen, ohne dass deutschsprachige Kinder ihr Recht auf einen gehobenen Unterricht einschränken müssen“.

„Wir sollten uns besser am österreichischen Modell „Deutsch vor Regelunterricht“ orientieren. Schüler, bei denen beim Schulbeginn keine oder sehr eingeschränkte Kenntnisse der Unterrichtssprache Deutsch festgestellt werden, sollen in Zukunft zuerst einer Deutschförderklasse zugewiesen werden. Die Einstufung soll auf Basis standardisierter Sprachfeststellungen erfolgen. In die Regelklasse soll das Kind erst übertreten, wenn es genügend Deutschkenntnisse erworben hat.“ ergänzt Stadtparteiobmann Otto Mahlknecht.

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