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Pusterer Bezirksgruppe der Freiheitlichen bekräftigt ihr Nein zur Asylpolitik des Landes

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Peripherie muss von der Landespolitik verstärkt berücksichtigt werden

Kürzlich traf sich die Pusterer Bezirksgruppe der Freiheitlichen in St. Lorenzen. Auf der Sitzung wurden an erster Stelle tagespolitische Themen diskutiert.

„Für regen Diskussionsstoff sorgte die eingeschlagene Asylpolitik der Landesregierung. Mehrere Gemeinderäte berichteten, dass die Fakten in Zusammenhang mit der Unterbringung von Asylwerbern nun anders eingetreten sind als damals von den Bürgermeistern und der Bezirksgemeinschaft versprochen“, erklärt der freiheitliche Bezirksobmann Lois Taibon. „Beispielsweise wurde immer versprochen, man setze sich dafür ein, dass primär Flüchtlingsfamilien aufgenommen werden. Aber das ist leider nicht der Fall“. Auch in Bezug auf die Auswahl der Herkunft der Asylwerber hätten die Gemeinden kein Mitspracherecht, so die Pusterer Freiheitlichen. „Wenn man dann auch noch erfährt, dass die Gemeinde von Percha die Wohnung bei der Schule für die Unterbringung von Asylwerbern verwenden will und diese deshalb Einheimischen verwehrt bleibt, dann läuft da definitiv etwas falsch“.

Ein weiteres Thema der Bezirkssitzung waren die Landtagswahlen. „Es ist wichtig, dass wir der Bevölkerung eine Alternative bieten können. Probleme, die bewältigt werden müssen, gibt es zuhauf: in erster Linie muss im Pusteral alles unternommen werden, dass eine flächendeckende und effiziente Grundversorgung in der Sanität und bei den Gemeindeärzten gewährleistet wird. Die Verkehrssituation im Pustertal ist auch so eine Geschichte, wo man gerne ein paar Fortschritte sehen würde. Egal ob das die vielen Schlaglöcher im Straßenbelag oder die ausstehenden Dorfumfahrungen sind, es gibt genügend zu tun. Das sind Problematiken, die allen in der Bevölkerung unter den Nägeln brennen. Die Peripherie muss ganz einfach verstärkt von der Landespolitik berücksichtigt werden“, sagt der freiheitliche Bezirksobmann Lois Taibon.

Im Hinblick auf die Landtagswahlen werden die Pusterer Freiheitlichen nun ihre Kandidatenvorschläge namhaft machen. „Wir wollen nicht die Rolle der Fundamentalopposition einnehmen, uns ist es wichtig, die Unzulänglichkeiten anzusprechen und beizutragen, dass die Hausaufgaben ordentlich gemacht werden“, so Lois Taibon abschließend in seiner Stellungnahme.

Asyl, Lois Taibon, Migration, Pustertal, St. Lorenzen
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