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Mahlknecht: „Gläserverbot ist Geringschätzung einheimischer Produkte“

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Bozen – Die Bozner Freiheitlichen lehnen das von der Bozner Stadtverwaltung angekündigte Verbot, Alkohol und andere Getränke auf traditionellen Volksfesten wie dem Grieser Platzfest, dem Rentscher Zigglfest oder dem Altstadtfest in Gläsern auszuschenken, strikt ab.

„Das zeigt wieder einmal das Totalversagen der Stadtverwaltung in Sachen Sicherheitspolitik. Wenn man nur durch Maßnahmen wie dem Aufstellen von Betonklötzen an den Zufahrten und dem Gläserverbot die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten glaubt, so ist dies ein schlechtes Zeugnis für die Politik. Unsere heimischen Qualitätsweine und Biere haben es nicht verdient, wie auf einer „Ballermannfete“ in Plastikbechern ausgeschenkt zu werden. Das ist völlig stillos, unwürdig und stellt eine Beleidigung für die einzelnen Produzenten und die gesamte einheimische Landwirtschaft mit ihrer Vielfalt an Qualitätsprodukten dar. Es ist schlichtweg ein Zeugnis von geringer Wertschätzung der Produkte. Wir fordern die Stadtverwaltung auf, das Gläserverbot auf den Volksfesten zu überdenken und endlich konkrete, sinnvolle Sicherheitsmaßnahmen in der Stadt Bozen zu ergreifen. Betonklötze und Plastikbecher sind keine geeigneten Mittel, um die Sicherheit auf Volksfesten zu erhöhen“, kritisiert Stadtparteiobmann Otto Mahlknecht.

„Plastikbecher statt Gläser sind auch umweltfeindlich. Das Land versucht mit dem Projekt „GreenEvents“ Veranstaltungen, die nach Kriterien der Nachhaltigkeit geplant, organisiert und umgesetzt werden, zu fördern und Bozen macht genau das Gegenteil, indem es Berge von Plastikmüll produziert“, ergänzt Obmann-Stellvertreterin Dietlind Rottensteiner.

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