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Herr Caramaschi, Südtirol braucht keine Wölfe!

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Bozen – Der freiheitliche Stadtparteiobmann Otto Mahlknecht kritisiert die Aussagen des Bozner Bürgermeisters Caramaschi zur Wolfs-Petition: „Viele Stadtbewohner sind auf der Seite des Wolfs, ohne sich über die fatalen Folgen für die Landgemeinden im Klaren zu sein. Es ist unsolidarisch, wenn man als Städter die im ländlichen Raum lebenden Landsleute ihrem Schicksal überlässt und sich womöglich noch über ihre Sorgen lustig macht. In Südtirol ergänzen sich Stadt und Land wirtschaftlich und sozial seit jeher auf harmonische Weise und das soll auch so bleiben. Es darf nicht zu Abwanderung oder zum Aufgeben kommen, weil die Viehhaltung sich durch die Wolfschäden nicht mehr rentiert, touristischen Betriebe die Gäste aus Angst vor Raubtieren oder scharfen Hirtenhunden fernbleiben oder Familien Angst um ihre Kinder haben.

Die zunehmenden Wolfsattacken gefährden nicht nur Nutztiere, sondern die öffentliche Sicherheit und damit auch den Tourismus in den Landgemeinden. Letztendlich bedrohen sie den gesamten ländlichen Raum in seinen Entwicklungschancen. Südtirol ist dicht besiedelt, das Mittelgebirge ist Siedlungs- und Erholungsraum, wird landwirtschaftlich genutzt und ist voller Wanderwege. Wölfe sollen in menschenleeren Gebirgsgegenden wie etwa dem Apennin ihr Revier haben, Südtirol aber muss wolfsfrei bleiben!“

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