Die Freiheitlichen

Anzeige gegen die „Ladins“ - Ist Herr Albert Pizzinini als Lehrer tragbar?
Montag, 01. März 2010 um 17:04 Uhr

2_ulli-mair_fp_63Seine Schmutzkampagne gegen die Freiheitlichen wird ein gerichtliches Nachspiel haben!

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete und Generalsekretärin Ulli Mair kündigt in einer Presseaussendung an, gegen die „Ladins“ und namentlich gegen den Lehrer Albert Pizzinini eine Anzeige wegen Rufmordes und Verleumdung einreichen zu wollen.

„Ich finde es zutiefst beschämend und mehr als bedenklich, wie sich der Lehrer und Ladins-Präsident Albert Pizzinini öffentlich über die Freiheitlichen äußert. Nicht auszudenken, dass so jemand Kinder unterrichten darf. Jedem steht es natürlich zu, offen und frei seine Meinung zu sagen. Wenn dabei jedoch gezielt gelogen, bewusst Hass geschürt und haltlos bezichtigt wird, müssen wir Freiheitlichen uns wehren. Es ist äußerst schade, dass sich ausgerechnet die „Ladins“ auf dieselbe niveaulose und beleidigende Ebene begeben, wie die SVP vor den letzten Landtagswahlen. Ich kann verstehen, dass einige aktive Exponenten der Liste „Ladins“ Schwierigkeiten damit haben, dass sich Ladiner vermehrt politisch von ihnen abwenden und bei anderen Parteien ihre politische Heimat finden. Das ist aber ein „innerparteiliches“ Problem der „Ladins“, die in den letzten Jahren nicht gerade durch Zusammenhalt geglänzt haben. Deswegen jedoch andere demokratisch legitimierte Parteien mit Schmutz zu besudeln und als Rechtsextremisten zu bezeichnen spricht nicht gerade für die demokratische Geisteshaltung des Herrn Pizzinini. Hinzu kommt, dass er freiheitlichen, ladinischen Kandidaten die Ehrlichkeit und Begeisterung abspricht, positive Arbeit für die ladinische Gemeinschaft leisten zu wollen. Das geht entschieden zu weit. Da es sich ausnahmslos um unbescholtene Bürger handelt stellen wir Freiheitlichen uns schützend vor unsere Kandidaten. Den Freiheitlichen zu unterstellen, sie würden bei den Gemeinderatswahlen nur rechtsradikale Politik verbreiten und die Ladiner auseinander dividieren wollen, drückt förmlich Hass, Ignoranz und Dummheit aus. Wir werden uns auch rechtliche Schritte gegen das Medium überlegen, welches es zulässt, dass sich ein Lokalpolitiker in einer dermaßen fragwürdigen und gehässigen Tonlage über eine politische Gesinnungsgemeinschaft äußern darf, die immerhin 14,3 Prozent der Südtiroler vertritt“, schreibt Mair.

Abschließend kündigt Mair an, dass die Freiheitlichen am kommenden Samstag, 11 Uhr im Goalies-Pub in Wolkenstein eine Pressekonferenz zu dieser Schmutzkampagne abhalten werden. Gleichzeitig werden sie diesen Tatbestand dem ladinischen Schulamtsleiter zur Kenntnis bringen.

„Auch ein freiheitlicher Ladiner ist ein Ladiner, Herr Pizzinini!“, schließt Mair.

Kommentare (13)add comment

Fiung Franz schrieb:

Schade...
Liebe Ulli, über dies Hyperreaktion bin ich sehr enttäuscht, ich hätte mir eine POLITISCHE Reaktion erwartet und nicht eine EINSCHÜCHTERUNG!
Ich bin überzeugt, dass die Übersetzung der Presseaussendung der "Ladins Dolomites" mißglückt ist, ansonsten kann ich mir Deine Reaktion nicht erklären. Jeder versucht Stimmen zu ergattern in der Vorwahlzeit und das tun auch Die Freiheitlichen, niemals würde bei uns eine Anzeige gegen eine andere Partei in Frage kommen. Schade, Du hast mir sehr gefallen in der Vergangenheit. LG Franz Fiung
01. März 2010

Max Mussner schrieb:

FJ-Ortsgruppe Gherdeina
Da muss ich dir vollkommen Recht geben Ulli. Mich hat das Verhalten des Herrn Pizzinini sehr enttäuscht denn, wie schon bei der Gründung der FJ Gherdeina gesagt wurde, setzen wir uns stark ein, damit die Ladiner als Minderheit Ihre (unsere) Kultur erhalten können und versuchen die Beziehungen zwischen deutsch- und ladinischsprachige Bürger zu verbessern um somit eine solide Kooperation aufzubauen. So wie ich es sehe ist, im Gegensatz zu seiner Aussage, sein Verhalten Spaltungsfördernd und Hetzend, denn er betrachtet uns freiheitliche Ladiner (alle gebürtige Grödner seit Generationen) als nicht-Ladiner. Im Gegensatz zu ihm, wohnen wir noch in unserem Heimattal, wo wir versuchen etwas zu verändern und zu verbessern und sind nicht nach Brixen gezogen...

Freiheitliche Grüße

Max Mussner
01. März 2010

anton schrieb:

...
Ich glaube, Frau Mair, das geht doch zu weit. Herrn Pizzinini vorwerfen, dass er neben seiner Tätigkeit als Wirtschaftsberater, auch sein Wissen weitergibt, ist doch unter der Gürtellinie. Die Aussagen des Herrn Pizzinini kommentiere ich nicht. Das geht mir auch zu weit.
02. März 2010

Ulli Mair schrieb:

Ladins
Vielleicht ist meine Reaktion überzogen, das kann jeder für sich selbst beurteilen. Ich habe aber allmählich die Schnauze gestrichen voll von all jenen "Möchtegern-Demokraten", die, wenn sie selbst keine Argumente mehr vorzuweisen und offensichtlich Angst vor Demokratie haben, immer wieder die Freiheitlichen als Rechtsextreme, Xenophobe, Extremisten usw. darstellen. Ich lasse es mir nicht länger gefallen, dass unbescholtene Bürger haltlos beschimpft, beleidigt und verunglimpft werden.
Merken diese Leute nicht, dass SIE selbst es sind, die hetzen, polemisieren, lügen und sogar verleumden?! Wer unsere Politik verfolgt - und Herr Pizzinini hat über 2 Jahre all unsere Informationen erhalten, weil er in unserer Info-Liste drinnen war - sollte gemerkt haben, dass wir konstruktiv für Land, Gemeinden und Leute arbeiten. Wir wollen am Wettbewerb der Ideen teilnehmen, Dinge zum Positiven verändern - auch für die Ladiner! Uns vorzuwerfen, dass wir mit unseren Kandidaturen in den ladinischen Tälern die Ladiner spalten würden, entbehrt jeglicher Grundlage - zudem, soviel ich weiß, besorgen diese Aufgabe die Ladiner selbst - leider Gottes! Auch freiheitliche Ladiner sind Ladiner (!) und wer glauben die Herren Willeit und Pizzinini zu sein, dass SIE beurteilen dürfen, WER ein guter, braver Ladiner ist und WER nicht?! Solange Lori Senoner aktiv bei den "Ladins" tätig war, gab es nie Schwierigkeiten. Lori hat ihre Meinung nicht geändert - sie ist dieselbe Person geblieben, hat aber eine andere politische Heimat gefunden. Und jetzt plötzlich hetzt man öffentlich gegen Frau Senoner Mussner?! Wenn diese Leute "Eier in den Hosen" hätten, hätten sie sich mit Lori unterhalten können. Stattdessen besudelt man die Freiheitliche Partei, weil das ja mittlerweile salonfähig geworden ist in Südtirol. Um eigene Fehler zu kaschieren, haut man auf politische Mitbewerber drauf. Da schaue ich nicht mehr zu. Mich ärgert, dass sich manche Zeitgenossen anscheinend nicht im Klaren darüber sind, dass eigentlich sie selbst öffentlich so agieren, wie sie es anderen (die dies nicht tun!) immer wieder gerne unterstellen.
Haben Willeit und Pizzinini in der eigenen Sprachgruppe keine Durchschlagskraft? Haben sie es nötig, andere grundlos zu beschmutzen? Wie sagte schon Konfuzius: "Wer andere schlecht macht, ist selber noch lange nicht besser!" :-)
Wir Freiheitlichen sind jederzeit bereit, eine sachliche und offene Diskussion zu führen. Wir hatten mehrere Bürgerversammlungen in den ladinischen Tälern. Warum kommen diese Leute nicht und stellen sich der Diskussion? Nur durch das Reden kommen die Leute zusammen und nur durch Kommunikation, Diskussion und positiver Streitkultur können Probleme bewältigt werden - und es geht NUR darum, nicht um persönliche Befindlichkeiten!
Lg, Ulli Mair
02. März 2010

Michael Demanega schrieb:

Diffamierung
"Wenn ich nicht mehr weiter weiß, stell ich die Freiheitlichen mit Rechtsextremen gleich." Die Diffamierung politischer Kontrahenten als Rechtsextreme und dergleichen ist seit der Landtagswahl 2008 ein bewährtes Mittel all jener, die sich der politischen Diskussion nicht stellen wollen und kurz vor dem Verzweifeln stehen. Eines wird allerdings übersehen: Wer zu derartigen Methoden greift und uns mit Rechtsextremen gleichstellt, verharmlost den Rechtsextremismus und macht rechtsextreme Umtriebe salonfähig!
Eine Anzeige ist angemessen: Ob sich jemand im rechtsextremen Bereich herumtreibt oder nicht, hat in einem Rechtsstaat immer noch ein Gericht zu entscheiden und nicht der Herr Pizzinini oder der Herr Pichler-Rolle, denen es nur darum geht, die Freiheitlichen bei der Jugend schlechtzumachen und selbst daraus zu profitieren. Klar ist jetzt schon: Der Runde Tisch zum Rechtsextremismus wird derartige Rechtextremismus-Verharmlosungen durch politische Verantwortungsträger großzügig übersehen, weil es sich bei besagtem Tisch um einen lächerlichen und ideologisch vorbelasteten Partei-Tisch handelt und sonst um gar nichts!
Mit freiheitlichen Grüßen, Michael Demanega
02. März 2010

Josef schrieb:

...
Sind Sie Frau Ulli Mair nach diesen Aussaggen als Landtagsabgeordnete tragbar?

Josef
02. März 2010

Admin schrieb:

Weitere Kommentare zur PM von Frau Mair ..
.. bitte nur noch mit vollständigem Namen und gültiger (!) E-Mail Adresse.
02. März 2010

Manuel schrieb:

das schlägt dem Fass den Boden aus...
liebe Ulli,
auf der Seite noeles.info vergleichen sie Dich schon mit Mitolo! das allein beweist schon das Niveau dieser Plattform...
lg
Manuel
02. März 2010

Miran Anton Moroder schrieb:

Was ich und vielleicht mehrere in Gröden denken
Liebe Frau Mair,

Wenn mich die Leute fragen ob ich Deutscher oder Italiener bin antworte ich immer dass ich ein Ladiner bin. Von Nationalität aus sind wir mehr mit Tirol bzw. mit dem ex-Kaiserreich Österreich-Ungarn verbunden und von Kultur bzw. Sprache mehr mit Italien. Aber ich denke mir immer: Gibt es nicht eine Möglichkeit über diese Barrieren auszukommen? Zumindest die Ladiner haben schon paritätische Schulen (und es wäre gut, meiner Meinung nach, dass der Rest Südtirols das endlich auch nachmachen) aber das heißt nicht das es uns besser geht.
Unser größtes Problem ist das wir nicht zusammenhalten, überhaupt in der Politik wo seit dem Ende des Faschismus immer nur die gleichen Parteien gewählt wurden. Ich selber wollte schauen mich eines Tages politisch zu engagieren, aber in den Parteien die momentan in Gröden vertreten sind könnte ich mich nicht richtig ausdrücken. Ich sehe das sie uns „die Sterne vom Himmel“ versprechen, nur um mehr Stimmen zu ergattern, aber wenn es dann sobald ist, macht niemand nichts. Ja, sie provieren Junge Leute zu kandidieren nur um zu zeigen dass sie auch an die Zukunft denken, das Sagen haben jedoch immer noch die alten Politiker und ich denke auch manche hintertückischen Lobbys… Deshalb bin ich gleich bei die FJ-Gherdëina beigetreten als Max und Martin mich gefragt haben. Wir sind alle Jung und stehen auf der gleichen Ebene, das gefällt mir sehr. Wir hoffen dass uns bei den bevorstehenden Gemeinderatswahlen ein guter Start in Grödens Politik gelingt und wir werden uns bemühen und sicher alles geben die bestehende Situation zu ändern.
Wegen der Aussagen von Herr Albert Pizzinini würde ich mich nicht zu sehr aufregen. Er war mein Professor in der Oberschule und ich dachte und denke dass er einer der intelligentesten Menschen ist die ich kenne. Er hängt sehr an seiner Partei und deshalb sind seine Kommentare gegen die Freiheitlichen sehr scharf, vielleicht zu scharf. Ich sehe aber diese Situation nicht zu sehr als negativ sondern eher positiv: die Partei, die theoretisch die Ladiner vertreten sollte, hat Angst dass die neugegründete FJ-Gherdëina mehr Stimmen bekommen als sie und dass wäre ein große Blamage! Alle mit denen ich geredet habe sind hartnäckige Edelweiß-Anhänger oder froh dass endlich eine andere Partei (die Freiheitlichen) für eine gute Alternative sorgt. Keiner nimmt seit Jahren die Partei, wo mein ex-Professor Präsident ist, ernst und das weiß er ganz genau. Er versucht deshalb, den guten Ruf der Freiheitlichen zu beschmutzen.
Ich hoffe das Sie, Frau Mair, darüber nachdenken … die Rockband „die Ärzte“ singen es ja auch: „Lasse reden“:-)
In unserem Tal wird die Bevölkerung schon sehen, dass die FJ-Gherdëina nicht eine pseudo-neonazistische Gruppe ist, sondern versuchen wird, Ladiner, Deutsche und italienische Südtiroler näher zusammenrücken zu lassen und gegen andere, wichtigere Probleme gemeinsam zu kämpfen.

Lg. Miran Anton Moroder
03. März 2010

Richard Clara schrieb:

Ladins vs. Freiheitlichen
Stimé Mirian Anton Moroder,
objektiv gesehen, wenn du wünschst, dass Ladiner, Deutsche und Italiener näher zusammenrücken, bist du bei der falschen Partei und solltest eiligst zu den Grünen-Verdi-Verc überwechseln. Die Freiheitlichen sind von Natur aus mehr für das Trennen als für das Verbinden. Außerdem zu behaupten, dass keiner seit Jahren die Ladins-Partei ernst nimmt, ist eine glatte Lüge und eine Gegenpropaganda, die nicht minder beleidigend ist als die Aussagen von Albert Pizzinini in Konto Freiheitlichen. Gerade in Gröden wird die Ladins-Bewegung von vielen ernst genommen, trotz der fortschreitenden Verdeutschung, die von den SVP-Politikern (sogenannte Ladins-Vertreter) und von den anderen deutschen Parteien begünstigt wird. Im Gegensatz zu den Freiheitlichen sind die Ladins in allen drei Grödner Gemeindräten vertreten. Über die Aussagen des A. Pizzinini in Konto Freiheitlichen braucht sich auch keiner aufzuregen, sie haben eben diesen Ruf.
Richard Clara
03. März 2010

Sigmar Stocker schrieb:

F-Ladiener weiter so!
Wenn ich mir nun die Kommentare so durchgelesen habe, so war es wirklich höchst an der Zeit, dass die F in den ladinischen Tälern Tirols Fuß fassen. Ich denke immer mit Freude zurück, wie unsere ladinische Parteijugend bei ihrer Gründungsfeier betont hatten, ladinische Kultur zu und den Lebensraum ihrer Täler erhalten zu wollen! Deshalb liebe ladinische Fj und vor allem auch liebe Kämpferin Lori, macht weiter so und lasst euch von Gehässigkeiten nicht aus der Ruhe bringen. Ihr - wir F - sind auf dem richtigen Weg!
Weiterhin Glück auf!
03. März 2010

Miran Anton Moroder schrieb:

So ist es
Stimà Richard Clara,

Ich hab nur geschrieben, was ich gesehen und gehört habe und ich glaube dass mit meinen Aussagen ein Großteil der Bevölkerungen in Gröden einverstanden ist. Beleidigend ist das sicherlich nicht, sondern es sollte Helfen die Politik in unserem Tal endlich aufwachen zu lassen, dies gilt für alle Parteien was bei uns vertreten ist. „Im Gegensatz zu den Freiheitlichen sind die Ladins in allen drei Grödner Gemeindräten vertreten“, wie gesagt gab es bis jetzt keine konkrete Alternativen für die zwei größten Parteien Grödens und wir wollen dazu beitragen dass endlich auch die Freiheitlichen wählbar sind. Deshalb denke ich nicht das meine Aussagen „eine glatte Lüge und eine Gegenpropaganda, die nicht minder beleidigend ist als die Aussagen von Albert Pizzinini“ sind.
Trotzdem danke ich Ihnen dass Sie mich helfen wollen bei meiner Partei-Auswahl aber ich hab mich schon entschieden.

Lg

Miran Anton Moroder
03. März 2010

Nitz Karl schrieb:

An die eigene Nase fassen...
Es wird wohl so sein, dass der Erfolg der Freiheitlichen so einigen Kopfzerbrechen bereitet und Reaktionen hervorruft wie jene von Herrn Albert Pizzinini. Auch die Gründung der vielen Ortsgruppen in letzter Zeit werden ihren Teil an der Missstimmung andersgesinnter Personen bzw. Parteien beitragen.
Insofern würde ich behaupten, dass die Freiheitlichen gute Arbeit leisten und mit ihren Argumenten und der klaren Linie die Zeichen der Zeit erkannt haben. Kann für andere Parteien dasselbe behauptet werden? Eine ehrliche Antwort auf diese Frage sollte sich jeder selbst geben.
Eine Partei als rechtsradikal zu bezeichnen ist mit Sicherheit keine Kleinigkeit die man so nebenbei von sich gibt und dann womöglich auch noch erwartet, dass dies anstandslos hingenommen wird. Dahinter läßt sich eine Absicht vermuten, gelinde gesagt.
Statt Verleumdungen zu verbereiten wäre es für eine politisch interessierte Person zielführender vermehrt zukunftsträchtige Konzepte zur Lösung bzw. Eindämmung aktueller Probleme einer möglichst breiten Bevölkerungsschicht zu erabeiten. Letztlich wird der Wähler entscheiden welche Ideen es wert sind weitergeführt zu werden und welche nicht, wie es sich für eine Demokratie gehört.
Es liegt aber auch in der Natur der Dinge, dass derjenige Teil der Bevölkerung der keine Lobby hinter sich hat (z.b. Arbeitnehmer und Pensionisten) anderer Meinung ist als diejenigen, die sehr wohl von einer Lobby unterstützt werden und völlig andere Interessen verfolgen.
Wenn in man in diesem Zusammenhang von einer Spaltung reden will so muß ich diese befürworten, da Arbeitnehmer und Pensionisten in der Regel nicht gerade zur Oberschicht gehören und folglich sehr stark von politischer Unterstützung abhängen. Gerade die Arbeitnehmer fühlen sich immer mehr von den Freiheitlichen angesprochen. Wie es scheint lohnt es sich den Kontakt mit der Bevölkerung ernst zu nehmen und dementsprechend zu pflegen. Mehr noch: nur der Kontakt mit den Leuten kann auf die wahren Notwendigkeiten aufmerksam machen. Voraussetzung dafür ist die entsprechende Sensibilität und diese bringen die Freiheitlichen offensichtlich in besonderem Maße mit.

LG, Nitz Karl
04. März 2010

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