Die Freiheitlichen

Kraftwerkprojekt am Tanzbach
Donnerstag, 15. Juli 2010 um 15:27 Uhr

michaela-stuefer_180x180Laut Medieninformationen hat die Landesregierung ein Kraftwerkprojekt am Tanzbach in der Gemeinde Sarntal abgesegnet, für das alle Fachgutachten negativ waren. Ein ökologisch sanfteres Konkurrenzprojekt hat sie hingegen abgelehnt. Das Projekt von Alois Mair welches von der Landesregierung den Zuschlag bekam, bedeutet einen enormen Eingriff in die Landschaft und für die Windlahner Bauern bleibt eine Beteiligung von nur 1 bis 2%. Trotzdem wurde das Projekt von Bürgermeister Franz Locher massiv unterstützt.
Jenes vom „Nörderbauer“, welches abgelehnt wurde, wäre wesentlich umweltfreundlicher und für die Bauern der Fraktion Windlahn bliebe ein Prozentsatz von 4%. Warum die Landesregierung sich gegen das Kraftwerkprojekt vom „Nörderbauer“ entschieden hat, ist nicht nachvollziehbar, da dieses für die Umwelt und auch für die anliegenden Bauern die beste Lösung wäre.
Wozu werden Umweltstudien und Gutachten gemacht, die den Steuerzahler eine Menge Geld kosten, wenn sie von der Politik nicht ernst genommen werden?
Es scheint sich wieder einmal zu bestätigen, dass immer diejenigen, welche die besten politischen Beziehungen haben, sich schlussendlich auch durchsetzen!


Michaela Stuefer
Freiheitliche Gemeinderätin, Sarntal

 

Kommentare (2)add comment

luis schrieb:

Tansbach
Hallo Michaela,
Hat du diese Lügen von ein anderen Zeitung herausgeholt.
Kenst Du die Gegend wo das E-Werk geblant ist,weist Du das der Nordererbauer das E-Werk nur verhindern will und nicht Bauen ,kenst Du das Rekursschreiben das er der Landesregierung vorgelegt hat.
kein Winlahner hat was in der Hand wo er beim Norderer beteiligt wird, 2% beim Projekt Mair sind mehr als 4% beim Nörderer Projekt,Gutachten werden nicht vom Steuerzahler sondern von den Projektbeteriber bezahlt. Wenn so eine Anlage im Betrieb ist weden ca.40% aus dem Erlös an Steuern Eingezahlt die auch den Bürgen zu Gute kommen.
Projekt Mair CO2 einsparung 2.565 Tonne Jährlich
Der Eingriff in die Landschaft ist nicht so umweltfreundlicher und nach beenden der Arbeiten bleibt den Windlahner Bauern ein Walderschliesungsweg damit der Wald besser bewirdschaftet werden kann.
Luis
18. Juli 2010

Hannes schrieb:

Tanzbach
Liebe Michaela
Hier muß man einmal die Informationen sachlich darlegen:
1.Das Projekt vom „Nörderer“ ist nicht unbedingt ökologisch sanfter. Einziger Unterschied zum Projekt „Mair“ ist, dass der Nörderer bereits über einen Walderschließungsweg (mit öffentlichen Mitteln finanziert?) verfügt, das Projekt Mair hingegen erst einen Weg realisieren muß (ohne Beitrag!). Von diesem Weg können die Bauern auf der orografisch rechten Seite des Tanzbaches profitieren.
Der „enorme Eingriff in die Landschaft“ wurde bereits von der Forstbehörde getätigt, welche beim Bau der darüberliegenden Strasse TAUSENDE Kubikmeter Material einfach in den Tanzbach geschüttet hat.
2.Zum einen wurde das Projekt Mair von der Gemeinde nicht gerade unterstützt.
Zum zweiten wurden beim Projekt Mair von Beginn an die Windlahner mit einbezogen. Nicht für 1 bis 2 % sondern für 2 %! Tatsache ist daß derzeit 7 Windlahner ihre Quote eingezahlt haben und somit auch einen Rechtstitel haben. Den restlichen Windlahnern stand und steht der Zugang nach wie vor offen. Auch der Nörderer Bauer wurde mehrmals mittels Einschreiben eingeladen, jedoch ohne Antwort.
3.Die 4 % wurden den Windlahnern vom Nörderer anscheinend angeboten. Aber was sind diese 4 % wert?
Im Rekurs ersucht der Nörderer unter Punkt 1, dass sein Projekt genehmigt wird, da „die erzeugte Energie zur Gänze vom Hof benötigt werde und somit dessen Existenz sichere“ (ganze ca. 3,5 Millionen Kilowattstunden??); unter Punkt 2 des Rekurses würde sich der Nörderer „auch mit einer geringeren Wassermenge und damit einer geringeren Energieproduktion zufrieden geben“. So viel zu den 4 % des Projektes Nörderer für die Windlahner Bauern!
4.Warum sich die Landesregierung für das Projekt „Mair“ entschieden hat? Nicht aus Gründen der politischen Beziehung: Zum einen war der Rekurs stichhaltig erstellt und zum andern sieht das Gesetz - gültig für alle - vor, daß jenem Projekt die Konzession erteilt wird, welches ein Gewässer besser ausnützt. Und dies ist bei einer größeren Fallhöhe der Fall.
Mit besten Grüßen
Hannes
27. Juli 2010

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